Samstag, 30. Juli 2016

Zeit zurück zu schauen


Was,schon wieder Samstag? Kaum zu glauben,aber wahr.Eine weitere Woche ist vorbei,Geschichte so zu sagen.
Viele Dinge sind passiert,viele Begegnungen haben statt gefunden.Es gab schöne,lustige,traurige,nachdenkliche Ereignisse.Menschen wurden geboren,Menschen sind gestorben.Die Sonne ging auf,die Sonne ging unter.Also der ganze normale Lauf der Dinge,auch hier bei uns zu Hause.
Ich habe wieder gesammelt diese Woche,meine Sonnenstrahlen und sie liebevoll in mein Schatzkästchen zu den anderen schönen Erinnerungen gepackt.Es ist so einiges zusammen gekommen.
Doch seht selbst:  

Damit verabschiede ich mich ins Wochenende und sage Tschüß bis nächste Woche.
Gottes Segen begleite und behüte euch.

Samstag - Wochenende - Zeit zum Ausruhen und Geniessen



Heute wurde wieder der Holzlöffel geschwungen und ein paar Leckereien zum Kaffee zubereitet.
Es ist Beerenzeit und so versteckten sich ein paar saftige Heidelbeeren im Teig.
Was hat Pippi denn nun Feines gezaubert?

Heidelbeermuffins

Das Rezept habe ich von einer App auf meinem Smartphone,sie heißt "Rezepte Kochbuch".Hier bin ich schon sehr oft fündig geworden.Die Rezepte sind alle wunderbar Alltags tauglich,sehr gut erklärt
und schmecken sehr lecker.
Nun aber zu unseren Muffins.


Wie ihr sehr ein einfaches und unkompliziertes Rezept.wichtig ist,das man wirklich trockene und nasse Zutaten getrennt verrührt.Das Zusammen mischen der beiden Schüsseln sollte mit einem Schneebesen gemacht werden und nur kurz vermischen, sonst werden die Muffins schnell klumpig.
Heute Nachmittag hatten sie ihren Einstand mit einem leckeren,heißen Espresso.Einfach nur himmlisch.
Na.auf den Geschmack gekommen.Dann einfach  selber backen.


Dienstag, 26. Juli 2016

Die Idee des Tages

Heute war ja bei mir Aufräumen angesagt.Im Moment versuche ich Situationen zu vermeiden,die mir Stress verursachen können,mein Lebensbeet soll ja hübsch ordentlich aussehen.Eine solche ist die Auswahl des Outfits.
Ich glaube,besonders wir Frauen haben eins gemeinsam,was ziehen wir an? Jeden Morgen das gleiche Spiel.Wenn man bzw. Frau genügend Zeit hat,stundenlang die verschieden Outfits an zu probieren ist es ok.Nur,wenn ich unter Zeitdruck stehe,ist doch das Chaos schon vor programmiert.Auch wenn ich keine Hektik mag und im Prinzip immer alles rechtzeitig vorbereitet,passiert es schon mal das ich die Zeit vergesse und mich  in Windeseile anziehen muß. Meistens bin ich dann schon so nervös,das ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe und plan- und kopflos meinen Kleiderschrank durchfühle.Habe ich es endlich geschafft und irgendeine Kledasche hüllt mich ein,kommt der nette Spiegel und flüstert hämisch:"So willst du rausgehen?Die Farbe,der Pullover ist zu eng,zu weit,schau mal die Speckröllchen und so geht das in einer Tour."Richtig nett und aufbauend.Manchmal schaffe ich noch ein anderes Teil zu schnappen,aber meistens sause ich dann in meinem unvorteilhaften Outfit los.Prompt fühle ich mich unwohl,denke alle starren mich an und der Rest des Tages ist gelaufen.Dann brauchen bloß noch ein paar winzige Kleinigkeiten dazu kommen und ich verwandele mich in ein Nervenbündel.Seele und Körper gehen getrennte Wege.So ist das halt mit mir empfindsamen Schneckenseele,doch man braucht ja nicht wissentlich in sein Unglück zu rennen.So habe ich mir heute Nachmittag Zeit genommen,meine ganzen Klamotten aus dem Kleiderschrank befördert und in aller Ruhe verschieden Outfits zusammengestellt.Und nicht nur das,ich habe Fotos gemacht,eine Collage erstellt und diese ausgedruckt und in meinen Kleiderschrank gehängt.Die Schals wurden von den Tüchern getrennt und auf der anderen Seite platziert.So sehe ich mit einem Blick meine Outfits,kann sofort gezielt danach greifen und bin im Null Komma nix angezogen.Absolut genial,oder?
Außerdem machte der Kleiderschrank gleich mal Bekanntschaft mit Putzmittel und Lappen.Jetzt sieht alles wieder ordentlich aus und ein "Unkraut" in meinem Lebensbeet ist beseitigt.


                                 

Schnecken, Windhunde und anderes Getier

Bei mir ist heute Aufräumtag.In meinem Lebensbeet sind noch einige Stellen,die ich reparieren muß .Kaum hatte ich die Trampelspuren von der letzten Woche etwas glatt geharkt,kamen gestern neue hinzu.Ich glaube,mein Lebensbeet liegt zu ungeschützt,es wird doch einen kleinen Schutzwall bekommen,so eine hübsche,grüne Hecke rund herum.
Da außerdem auf dem Beet doch ein ziemliches Chaos herrscht,wird aufgeräumt.Bei zu vielen Pflanzen verliert man schnell den Überblick.
Auf meinem Lebensbeet kann ich im Augenblick keine Unordnung gebrauchen,in jeglicher Form.
Um mich herum herrscht schon genug Unruhe,Lärm,Streit,Angst,Terror,Hass,Neid,Hektik und was weiß ich noch alles.
Der nächste Punkt,der mich echt überfordert,ist diese Hektik,dieses Schnell.Ich bin schon gegen das Wort allergisch,schnell mal dies,schnell mal das.Wie sagte meine Oma so oft:"Schnell ist auch schon langsam gestorben."Und jeder will etwas von einem,von allen Seiten prasselt ein Feuerwerk von Worten auf einen ein.Meine Seele hat manchmal noch nicht das eine Gespräch,die eine Frage oder Aufforderung verarbeitet,da kommt schon der Nächste und möchte etwas von mir.Wehe,wenn man dann nicht sofort reagiert,dann hagelt es das nächste Feuerwerk an  zum Teil bösen Worten.Auf den Punkt gebracht,meine Mitmenschen sind schon in Honolulu und ich stehe noch am Flughafen.
Das macht mich oft traurig und ich fühle mich dann wie ein altes Fossil aus einer anderen Zeit.
Deswegen werde ich heute aktiv und kreativ und räume auf.wenn in meinem Kopf Chaos herrscht,brauchen meine Hände etwas zu tun.Ich hoffe,das dann Körper und Seele wieder zusammen wachsen.
Wenn dann mein Lebensbeet wieder tip top in Ordnung ist,pflanze  ich eine schöne,grüne Hecke um mein Beet und stelle ein dickes,großes Schild davor:"Pippi`s Schneckenreich."Schnecken tiere bilder
Ich bin dann die Schneckenprinzessin und krieche ganz stolz und erhaben durch mein kleines Reich.Windhunde,Rennmäuse und Brüllaffen sind Willkommen,jedoch dürfen sie nur auf den Wegen bleiben und müssen sich ruhig und still verhalten.
               
Vielleicht merken diese Spezies dann,das man ohne viel Wind,Gerenne und Gebrülle durchs Leben kommt.Wir brauchen uns nicht gegenseitig zu bekämpfen,sondern können uns ergänzen.
 


Samstag, 23. Juli 2016

Kaffeeklatsch - Zeit für ein leckeres Stück Kuchen


Auch oder gerade heute wurde wieder gebacken.Um ein Zeichen zu setzen.Alltag wird,wenn auch etwas mühevoll gelebt.Zum Alltag gehören Rituale wie das Kuchen backen am Samstag.Das wurde schon in meinem Elternhaus  so gemacht und ich habe es von meiner Mutter übernommen.Rituale sind in dieser unruhigen von Angst,Terror und Hass überschatteten Welt wichtig um einen Gegenpol zu schaffen.Rituale geben Halt und Geborgenheit.
Kuchen backen ist für mich fast wie Meditation.Ich entspanne dabei,unter meinen Händen entsteht etwas Neues.Die Wärme meiner Küche und die vielen verschiedenen Düfte nach Vanille,Butter,Zucker,Zimt,Marzipan hüllen mich in eine liebevolle Wolke aus Erinnerungen.
Heute habe ich mal ein neues Rezept ausprobiert,das ich auf meiner Dr. Oetker App gefunden habe.

Pflaumen - Marzipankuchen

Man nehme:
ca 2 kg Pflaumen
200 g Marzipan Rohmasse
2 Eier
1 Tl Zimt gemahlen
375 g Mehl( ich habe Dinkelmehl 1050 verwendet)
1 Pack. Dr.Oetker Hefeteig Garant
80 g Zucker
1 Pr Salz
1 Vanillezucker
150 ml Milch
1 Ei
80 g weiche Butter
50 g  gehobelte Mandeln zum Bestreuen


  1. Zuerst werden die Pflaumen gewaschen und entsteint.Den Backofen vorheizen auf 180 ° C.Das Backblech einfetten.
  2. Marzipan in kleine Stücke schneiden,in eine Rührschüssel geben und mit den Eiern zu einer geschmeidigen Masse verrühren.Zimt unterrühren.
  3. Mehl mit Hefeteig-Garant vermischen.Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles mit demMixer(Knethaken) in 2 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig auf dem Backblech ausrollen und mit der Marzipanmasse bestreichen.Die Pflaumen auf dem Boden verteilen(ich habe noch 2 Äpfel genommen,da zu wenig Pflaumen) und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.Den Kuchen 15 Minuten ruhen lassen und dann backen.
  5. Einschub: Mitte Backzeit ca 30 Minuten
  6. Den fertigen Kuchen auf einem Rost abkühlen lassen ,in Stücke schneiden und servieren.(Quelle Dr. Oetker)
Der Kuchen wurde natürlich schon heute Nachmittag probiert zusammen  mit einer schönen,heißen Tasse Kaffee.Es ist eine interessante Variante und schmeckt sehr gut.Ich habe heute zum erstenmal mit Hefeteig Garant gebacken und bin positiv überrascht.Die Zubereitungszeits verkürzt sich und trotzdem geht der Teig gut auf und ist locker.Dieses Produkt wird in meiner Küche Einzug halten,eine gute Alternative,wenn man mit Hefe backen möchte und nicht viel Zeit hat.




            

Danken = Tanken - mein Wochenrückblick


Achtung!Ich warne vor.Heute wird es ein etwas längerer und auch zum Teil philosophischer Text.

Bis gestern war die vergangene Woche noch ganz normal und ich konnte den einen oder anderen Erfolg verbuchen.Doch gestern war ein schwarzer Tag,rabenschwarz.Black Friday.
Der Morgen ließ sich einigermaßen an ,aber ab Mittag ging es stetig bergab.
12.00 Uhr Mittags,High noon.Über mein schöne neues Lebensbeet sind dunkle Gewitterwolken gezogen und jemand ist mit seinen schweren Stiefeln einfach darauf rum getrampelt.Das Unkraut von neulich konnte ich noch mit meinen Walkingschuhen zertreten,doch gestern stand ich erstmal vor meinem Beet und war einfach nur traurig.Meine zarten jungen Pflänzchen hatten ziemlichen Schaden genommen und lagen wie zerbrochene Schilfrohre am Boden.Durch den Nachmittag schlich ich so dahin und leckte meine Wunden.Dann am Abend die Hiobsbotschaft aus München.Wahllos auf wehrlose Menschen geschossen,die einfach nur einkaufen gehen  oder eine Kleinigkeit essen wollten.Stundenlang eine Stadt im Ausnahmezustand.Ich war fassungslos,traurig,wütend.Plötzlich auch die Angst wieder da.Ich habe nicht gut geschlafen und war heute morgen ziemlich gerädert.
Dann habe ich mein ganz Leid Gott auf den Tisch geknallt und so wie Hiob ihn richtig angeklagt und angeschrien.Ich fragte ihn: "Warum lässt du das zu? Wieso hilfst du nicht? Warum verhinderst du so etwas nicht?"
Heute beim Kaffee,meinte mein Mann irgendetwas läuft in unserer Gesellschaft mächtig schief.Wie gehen wir nur miteinander um.Wo ist die Menschlichkeit,die Nächstenliebe,die Achtung,der Respekt voreinander? WO,WO,WO???? 
Es fängt wirklich im Kleinen an und zieht immer größere Kreise.Jeder will immer mehr haben,es steht nur der Profit im Vordergrund und statt Lächeln haben die Menschen Eurozeichen in den Augen.
Nein,ich verstehe es nicht und will auch so nicht leben.Meine Seele schreit und weint.Der erste Impuls,ich ziehe mich wieder in mein Schneckenhaus zurück.Nein,da bin ich doch erst aus gezogen.Ich kann das Leid und Elend der Welt nicht verhindern,aber ich kann einen kleinen Schutzzaun um mich bauen der das größte Unheil fern hält.
Ich zitiere Pippi Langstrumpf: " Ich ziehe in meine Villa Kunterbunt und mache mir die Welt,wie sie mir gefällt. Ab und zu verreise ich ins Takatukaland und lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen."
So habe ich mich geschüttelt , trotzig mein Kinn Richtung Himmel gestreckt und dem ganzen Leid und Elend eine lange Nase gedreht.Nein,ich lasse mich von dir nicht unterkriegen.Das ist doch dein Ziel,das ich im Staub krieche.Nein,dort wirst du mich nicht finden.Ich lebe,jetzt erst recht.
So bin ich nochmal ruhig in mich gegangen und habe nach Sonnenstrahlen Ausschau gehalten.
Ja,es gab diese Woche trotz allem Leid auch Sonnenstrahlen.Die sollen unsere Dunkelheit erhellen.
Hier sind sie :

  • wunderschöner Walkingspaziergang am frühen Morgen
  • laue Sommerabende auf dem Balkon
  • endlich Sommer
  • viel Sonne
  • gute Kursstunde bei Therapie Aktiv
  • kein Speiseplan und trotzdem nicht verhungert
  • meine wunderschönen  Balkonblumen
  • Besuch von unserem Großen morgen am Sonntag
Ja,man darf nicht den Blick verlieren für die vielen kleinen Kostbarkeiten ,die einem so über den Weg laufen.

In diesem Sinne wünsche ich euch 

Wochenende


Mittwoch, 20. Juli 2016

Carpe Diem






Nutze den Tag,so dachten der Sportbär und meine Wenigkeit heute morgen und sind schon gaaaaaaaaaaanz früh in den heutigen Mittwoch gestartet.Die Idee dazu kam vom  Sportbär alias mein lieber Mann.
Was haben wir denn nun gemacht heute so in aller Frühe?

NORDIC WALKING

Der Wecker schrillte um 5.30 Uhr erbarmungslos in lauten Tönen und riss uns aus den schönsten Träumen.Der Schweinehund war sofort alarmiert und bat um Gnade."Nein,bitte nicht.Nicht aufstehen,weiterschlafen,bitte",so jammerte er vor sich hin.Nee,was denkt der sich,weiterschlafen,ich glaube ich spinne.Draußen blauer Himmel,Sonnenschein und kühle Luft und der will schlafen.Tztztzt.Also schwungvoll die Beine aus dem Bett befördert,Katzenwäsche gemacht und ein Superminifrühstück verputzt.Das heißt eine Tasse Kaffee und eine Banane.
Um 6.00 Uhr fiel der Startschuss zum Frühsport.Die ersten Meter lief man noch wie ferngesteuert,aber als wir durchs goldene Tor in unsere geliebte Karlsaue liefen war alle Müdigkeit wie weggeblasen.Es war einfach nur fantastisch.Das Licht,alles so weich und goldenen,die Farben und die Luft,ich sage euch wie im Paradies.Der Blick vom Küchengraben Richtung Orangerie,ein Traum.Die Bäume spiegelten sich im Wasser und in der Ferne lag die Orangerie in goldenes Sonnenlicht getaucht.Aus den Wiesen stiegen die Morgennebel empor,wie hauchdünne feine,weiße Schleier.Was erstaunlich war,nicht nur wir hatten die Idee,sondern es liefen doch tatsächlich eine Handvoll Sportler ebenfalls ihre Runden.
Auf dem Rückweg wurde ein Zwischenstopp beim Bäcker eingelegt und eine Tüte ofenfrische Brötchen eingekauft.Zu Hause ging es ins kühle Nass bzw. unter die Dusche und im Anschluss haben wir uns mit einem fürstlichen Frühstück belohnt.
Ich kann nur sagen,das ich auf mich selber stolz bin und mich freue wie ein Schneekönig.
Endlich ist der starre Panzer der Routine von mir abgefallen.
Endlich lebe ich.
Endlich bin ich mutig.
Endlich bin ich spontan.
Endlich bin ich offen für Neues.
Endlich bin ich frei
Endlich schaue ich über den Tellerrand
Endlich bin ich ICH.

Also,seid mutig,spontan,offen und lebt euer Leben.


die Strecke unserer Walkingrunde

Montag, 18. Juli 2016

Ruhe - ein Impuls zum Wochenanfang

Es ist Montag und wieder liegt eine neue Woche vor uns.
Für die kommende Woche möchte ich euch einen Impuls mit auf den Weg geben,der euch in  dieser Woche begleiten soll.

Ruhe

Ja es geht um Ruhe,um Stille.Wie oft sehnen wir uns nach Ruhe und Stille.Wir möchten uns am liebsten eine Decke über den Kopf ziehen und uns in eine geschützte Höhle zurück ziehen um nichts vom Lärm der Welt mit zu bekommen.Paradoxerweise versuchen wir die Ruhe oft zu erzwingen indem wir laut "RUHE" brüllen.Doch ist es wirklich nur das abstellen von Lärm was wir uns wünschen oder steckt mehr dahinter?
Indem wir die Lärmquelle abstellen kommen wir nicht wirklich zur Ruhe.Ruhe finden wir oft nur in uns selber.
Es sind nicht nur die vielen Geräusche um uns herum,das Hupen der Autos,das Schreien der Kinder,die ständige Dauerberieselung in den Geschäften,das Handygebimmel überall,das Gerede der Menschen usw.,nein es ist die Unruhe in uns.
In unserer schnelllebigen Zeit wird viel zu viel von uns gefordert.Hier ein Auge am Bildschirm,da ein Ohr am Handy,in der Hand den Kaffee to go,die Gedanken bei der nächsten Aufgabe.So geht es permanent,Tag für Tag,Woche für Woche,Monat für Monat,Jahr für Jahr.
Dann plötzlich schreit die Seele laut auf und verlangt nach Ruhe,nach Stille.Es sind aber nicht nur die vielen Aufgaben und Anforderungen.Es ist auch mein Umgang mit mir selber,mit den Mitmenschen,mit Sorgen,Ängsten,Neid,Gier,Unglück,Leid,u.v.m.

Wenn ich wirkliche Ruhe haben will,muß ich zuerst Frieden mit mir selber schließen,loslassen,mir und den anderen Menschen Raum geben.Meine Mitte finden.Den Dingen ihren Lauf lassen.Dann kann ich auch im dicksten Trubel des Alltages Ruhe finden.
Es gibt nun verschiedene Wege um dort hin zu gelangen.Für mich ist es der Glaube an Gott.Bei Gott komme ich zur Ruhe.Er lädt mich an seinen Tisch ein.Kein Zutritt haben dort Ängste,Sorgen,Gier,Neid,Schuld,Leid,Verleumdungen,Verletzungen,....An seinem Tisch darf ich Platz nehmen,zur Ruhe kommen und Frieden einatmen.Bei ihm kann ich alles loswerden,was mir schwer auf der Seele lastet und mir die Ruhe raubt.Gott nimmt uns so wie wir sind,hört zu und macht heil.
Gott ist meine Kraftquelle,mein Ruhepol.Manchmal zweifle ich auch und fühle mich nicht gehört,aber auch dafür hat Gott Verständnis.
Beim Lesen in der Bibel komme ich zur Ruhe und bekomme viele Antworten auf meine Fragen.
Das ist eine Art um wirkliche innere Ruhe und Stille zu finden,jeder muß nun schauen,welche Art zur Ruhe zu kommen für ihn passend ist.

Zum Abschluss präsentiere ich euch eine freie Assoziation zum Thema Ruhe.Es sind Begriffe die ich persönlich mit dem Wort Ruhe in Verbindung bringe.
Ich wünsche euch allen eine schöne,ruhige und stille Sommerwoche.Haltet euer Gesicht in die Sonne und spürt den Wind auf eurer Haut.Seid einfach da und genießt das Leben.



Sonntag, 17. Juli 2016

Urlaub für die Seele

"Warum in die Ferne schweifen,wenn das Gute liegt so nah."
                                                                                                             Johann Wolfgang von Goethe


Genau das haben wir uns heute gedacht und haben mal wieder unsere traumhaft schöne Umgebung
erwandert bzw. erwalkt.Nachdem wir so zu sagen das "Häusermeer durch schwommen" hatten ging es zunächst wieder durch die wunderschöne Karlsaue.Weiter ging es  vorbei an gelben Getreidefeldern,über eine malerische Brücke mit einem phantastischen Blick auf Kassel und Umgebung,durch die renaturierte Fuldaue mit einer üppig grünen Natur,herrlichen Bäumen ,saftigen Wiesen,einem großen Maisfeld gesäumt mit leuchtend roten Mohnblumen und weißer wilder Kamille bis zur Fulda.Jetzt schlängelte sich der gut ausgebaute Rad-und Fußweg idyllische am Ufer der Fulda entlang.Große,verzweigte Bäume säumten unseren Weg.Hohes Schilfgras säuselte leise im Wind,auf dem Fluß tummelten sich Enten und Familie Schwan zog ihre Bahnen.Wasserskifahrer flogen rasant über das Wasser.Radfahrer,Jogger,Walker,Spaziergänger mit Hund ,alles was Beine hat war mit uns auf der Wanderschaft.Gegen Mittag erreichten wir unseren Wendepunkt,die Autobahnbrücke in Fuldabrück Bergshausen.Eigentlich wollten wir bevor es auf den Heimweg ging eine gemütliches Päuschen machen.Ein kleine Gaststääte im Blockhausstil lud zum Verweilen ein.So dachten wir,doch leider wurden wir entäuscht.Unfreundliches Personal und überwiegend reservierte Plätze machten unseren Traum vom Kaffeetrinken mit Blick auf die Fulda zunichte.Unsere Kaffee haben wir zwar getrunken,aber leider ziemlich zügig.Wir sind dann ein paar Schritte weiter und haben uns auf eine Bank mit einer alten Pumpe davor gesetzt.Nun konnten wir in aller Ruhe unsere wohlverdiente pause machen.Die Füße ausruhen,den Blick schweifen lassen  auf die träge vor sich hinfließende Fulda ,die gelben Felder und den grünen Wald.Gut gestärkt und erholt wurde der Heimweg angetreten.Nachdem wir so eine ganze Weile vor uns hin getrottet sind erlahmten unsere Füße .Also wurde kurzerhand entschieden,das an den Messehallen das Ziel unserer Walkingrunde ist.Der Bus und die Straßenbahn fuhren uns dann ganz entspannt nach Hause.
Letzte Woche setzte uns die Sonne ziemlich zu und heute war es der Regen.Kurzzeitig dachte ich,das ich in Afrika bin.2 sehr heftige,sintflutartige Regenschauer prasselten auf uns hernieder.Zum Glück boten beide mal Bäume einen kleinen Schutz.Als Entschädigung durften wir im Anschluß die klare,frische Luft schnuppern und einen blank geputzten Himmel bewundern.
Es war wieder ein herrlich Sommersonntag.Wir konnten auftanken für die kommende Woche.Es war ein Miniurlaub für die Seele und auch für den Körper.Unsere Gelenke wurden gut geölt und geschmiert.Insgesamt sind wir heute knapp 13 Km gewandert,das sind schon 4 km mehr als vorige Woche.Ich bin super stolz auf mich und klopfe mir mal selber auf die Schulter.
Ich liebe Collagen,wie man ja schon jüngst gemerkt hat.Jetzt habe ich so eine tolle Collagenapp,mit dieser habe ich die folgende Collage erstellt.Ich finde,so hat man die Bilder kompakt und übersichtlich.


Samstag, 16. Juli 2016

Kaffeklatsch






Wie schnell doch so eine Woche vergeht.Nun ist schon wieder Samstag und wir dürfen es uns mit Kaffee und Kuchen gut gehen lassen.
Heute war ich mal experimentierfreudig und habe etwas Neues ausprobiert.
Vor einiger Zeit wanderte eine Neuerung von Dr. Oetker in meinen Einkaufskorb und zwar die Backmischung "Kleine Kuchen, Schokino" inklusive Backförmchen.
Heute war nun ihr großer Tag.Als ich die Packung geöffnet hatte und die kleinen Förmchen sah,war ich ehrlich gesagt etwas geschockt.Ich dachte so bei mir,die sind ja für eine Puppenküche geeignet.
Nützte alles nichts,da musste ich jetzt durch.Also erstmal Förmchen gebastelt und dann den Teig angerührt.Anschließend den ganzen Kladeradasch in die Miniförmchen gefüllt und ab damit in den Ofen.Wird schon was werden und wenns ein Affe wird,wie meine Oma immer sagte.
Was soll ich sagen,es wurde was und kein Affe.Ich war positiv überrascht,die kleinen Kuchen sahen prima aus.Für Single Haushalte oder als kleines Mitbringsel ganz gut geeignet,ansonsten tendiere ich doch eher zu meinen normalen,kleinen Backformen oder Muffinformen.
Fazit. : Klein aber fein.




                                                                                           
                                         
                                      

Danken = Tanken


Hurra,die Woche ist geschafft.Wochenende!!!!!

Zeit um dankbar zurück zuschauen,welche Sonnenstrahlen in mein Schatzkästchen gewandert sind.
Es waren so einige,hier eine kleine Auswahl:


  • meine Blogs nehmen Fahrt auf
  • meine Geschichten vom "Literarischen Schatzkästchen" werden von Gudrun vom Blog "Lebens-Baustellen" vorgelesen und  erfreuen "Ihre"  Senioren .
  • wieder gesportelt
  • tolle Walkingrunde
  • einige hübsche Dinge gebastelt.
  • Frauenfrühstück im Bildungsforum St.Michael
  • von dort viele neue Impulse und Inspirationen mit genommen
  • gute Gespräche
  • viel geschrieben
  • viele neue Ideen
  • Konzept für weitere Geschichten
  • gemütliche Kaffeestunden zu zweit auf dem Balkon
  • gemeinsam viel gelacht
  • Besuch bei meinem Bruder im August festgemacht
  • herrliche Natur
Wie ihr seht,konnte ich diese Woche einiges sammeln.Für meinen Wintervorrat ist schon mal der Grundstock gelegt.
Ich wünsche euch allen ein

W underschönes
O originelles
C  ooles
H armonisches
E einzigartiges
N  ettes
E  rholsames
N atürli
D ankbares     und rfrischendes Wochenende


                                                                                 

Donnerstag, 14. Juli 2016

Die Schale des Lebens läuft fast über

Ich glaube es liegt am Sommer oder am "Dünger".Auf jeden Fall grünt und sprießt es auf meinem Lebensbeet.Ich komme fast nicht mit dem Ernten hinterher.Meine Schale des Lebens in der alles gesammelt wird ist schon bis zum Rand gefüllt,bald läuft sie über.Im Moment habe ich so viele Ideen im Kopf und ich genieße es wieder kreativ tätig zu sein.In meinem Zimmer herrscht ein herrliches Chaos,Papier,Kleber,Schere,Zeitungen,Stifte,Schreibblock,Dekobänder,angefangene Arbeiten alles liegt kreuz und quer herum.Mittendrin der Wäscheständer mit frisch gewaschener Wäsche.Doch ich fühle mich in diesem Chaos wie ein Fisch im Wasser,einfach nur pudelwohl und lebendig.
Heute wurde wieder gebastelt.Der glückliche Empfänger,meine liebe Freundin.Ich dachte ein Geschenk kaufen kann jeder.Also flugs die Schere und Papier zur Hand genommen und einen Gutschein gebastelt.Eine hübsche Kerze in Sonnenblumenform mit passendem Unterteller steht auch schon parat.Morgen kaufe ich noch eine Kleinigkeit dazu und verpacke alles in hübsches Geschenkpapier.Somit habe ich wirklich ein ganz individuelles Geschenk.
Hier meine heutige Arbeit:




Mittwoch, 13. Juli 2016

Unkrautvernichter

Gestern blitzten in meinem frisch gepflanzten,neuen Lebensbeet doch auf einmal 2 kleine Unkrautpflänzchen durch die Erde.Sie wurmten mich den ganzen Nachmittag und in meinen Gedanken wuchsen Sie von Stunde zu Stunde.Sogar in der Nacht haben sie mich verfolgt.Ziemlich gerädert bin ich dann heute Morgen auf gestanden.Als ich dann so in meinem Zimmer am Schreibtisch saß und in den herrlichen Sommermorgen schaute,dachte ich so bei mir,nein ihr beiden so nicht.Jetzt geht es euch an den Kragen,sonst überwuchert ihr mir im Null Komma nix mein schönes neues Beet.
Papier und Stift hervorgeholt und auf  zur ersten Attacke mit spitzer Feder.Alles was in mir brodelte und gärte,zack rauf geklatscht aufs Papier.Je länger ich schrieb um so ruhiger wurde ich.Das war auf jeden Fall schon ein guter Anfang und das Unkraut war schon erheblich geschrumpft.
Nach einem leckeren Frühstück und einer guten Tasse Kaffee kam die zweite Angriffswelle.
Die letzten Reste wurden unter meinen robusten Walkingschuhen endgültig zertreten.
Ja, genau ich hatte beschlossen eine Runde Nordic walking zu machen.Nun bin ich nicht einfach so vor mich hin gewalkt,nein ich habe so eine Art meditatives Walken gemacht.Ganz bewusst meine Füße aufgesetzt,die Umgebung um mich herum wahr genommen.Die verschiedenen Düfte,nach Linde,Staub,Asphalt,Benzin,Wasser,... intensiv erschnuppert.Den Wind in meinem Gesicht gespürt.Zwischendurch stehen geblieben,die Bäume,das Wasser,die Enten,die verschiedenen Menschen,die ebenfalls unterwegs waren  registriert.Verschiedene Impressionen mit meiner Kamera fest gehalten.Einfach in den Himmel und in die Wolken  geschaut.Auch hierbei merkte ich,wie ich immer ruhiger wurde und das Unkraut immer mehr in die Erde getreten wurde.Am Ende der Runde war es verschwunden im Nirwana,weg,aufgelöst.
Innerlich habe ich mir selber auf die Schulter geklopft für die Idee  dem Unkraut auf diese Weise den Garaus zu machen.Außerdem ist mir beim Gehen auch schon wieder eine neue Idee für einen Post im Kopf herum gespukt.Kommt irgendwann.Nur soviel will ich verraten es geht um  meine Stadt.Das war ein weiterer positiver Nebeneffekt,ich habe festgestellt in was für einer schönen und vor allem grünen Stadt ich wohne.Die Karlsaue,wo ich heute wieder gelaufen bin ist mein absoluter Lieblingsort und das zu jeder Jahreszeit.Sie ist ein richtig verwunschener Ort und man sieht förmlich die 7 Zwerge durchs Gebüsch huschen oder den Froschkönig auf dem Brunnenrand bzw. Teichrand sitzen.Wenn man aufmerksam seines Weges zieht findet man eine Menge kleiner Kostbarkeiten,wunderschöne Vorgärten,herrliche Blumen,viele verschieden,bunte Dächer,Häuserschluchten,aber immer durchsetzt mit Bäumen,alte Autos,alte Häuser,ganz moderne Häuser,interessante Fensterdekorationen,Katzen aus Ton auf dem Sims,den nahe gelegen Wald in leuchtenden Grüntönen,Windräder rotieren in der Ferne,der Herkules winkt vom Bergpark herab und vieles mehr.Ich habe heute Morgen sehr viele Sonnenstrahlen für mein Schatzkästchen gesammelt.
Nun ist alles wieder gut,das Lebensbeet ist vom Unkraut befreit und sieht wieder hübsch aus.Die zarten,neuen Pflänzchen können weiter in Ruhe wachsen und gedeihen
.Achtung Unkraut,du brauchst gar nicht erst  zu versuchen mein Beet zu verunstalten,zwei sehr wirksame Unkrautvernichter stehen immer  einsatzbereit in der Ecke.

Zum Schluss eine Collage mit ein paar Impression meines Spazierganges.


Dienstag, 12. Juli 2016

Kreatives zur Entspannung

Heute gibt es mal keinen langen Text,eure Augen dürfen sich ein wenig ausruhen.
Im Nachmittag habe ich die Bastelschere geschwungen und eine Karte für meine Freundin zum Geburtstag gebastelt.
Die Karte als solche war schon so  vorhanden mit den Schmetterlingen,den Rest habe ich hinzugefügt.
Aus mit Blumen bedrucktem Tonpapier habe ich einen runden Kreis als Blüte ausgeschnitten und mit Klebepunkten auf der Karte befestigt.So entstand ein kleinen 3 D Effekt.In die Mitte einen Blumensticker und darauf einen kleinen,gelben Glasstein.Kleine Schmetterlinge verzieren die ganze Blüte.
Aus Buchstabenstickern wurde das "zum Geburtstag" geklebt.
Der Umschlag wurde nur mit einigen Stickern verziert.Dann habe ich einen wunderschönen Text kreiert.Da der Name meiner Freundin darin vorkommt wollte ich ihn hier nicht zeigen.Aus dem Workshop habe ich eine tolle Anregung genommen und sie in der Karte umgesetzt.Dazu habe ich den Namen meiner Freundin genommen,Vor- und Zuname und habe aus  jedem Anfangsbuchstaben eine Eigenschaft meiner Freundin daraus gebildet.Dann kam noch ein kleines Gedicht hinzu.
Fertig ist eine ganz individuelle Karte,genau auf den Empfänger zugeschnitten.









Montag, 11. Juli 2016

Es ist an der Zeit - ein Impuls zum Wochenanfang

Heute möchte ich mal wieder einen Impuls mit euch  teilen,den ich heute Morgen in meinem Kalender "Alles hat seine Zeit",der Kalender für Frauen; gelesen habe.Ich liebe diesen Kalender,er ist ein wahres Schatzkästchen.
Der heutige Impuls ist wie für mich geschrieben.Es geht um einen Satz,den der hl. Benedikt von Nursia gesagt haben soll:

"Es ist für uns an der Zeit aufzuwachen und uns zu erheben."

Die Kernaussage dieses Impulses ist,das wir bewusst auf das eigene Leben schauen sollen,was tut uns gut,was schadet uns eher.Altes,vertrautes verlassen und einen Neuanfang wagen.

Genau mein Thema im Moment.Nach dem Workshop im Bergkloster Bestwig hat sich bei mir so vieles verändert,sind etliche Türen neu  geöffnet worden.Auf eine Menge Dinge habe ich eine andere,neue Sichtweise bekommen.
Endlich macht sich in mir das Gefühl breit,ich bin angekommen bei mir.Ich habe wieder eine festen Stand,bin geerdet.Meine Waagschale des Lebens befindet sich im Gleichgewicht.
Inneres und Äußeres passen zusammen,bilden eine Einheit.Ich will und brauche nicht im Mainstream zu schwimmen.Alles ist richtig,es gibt kein Falsch,es hat jeder seine Sichtweise.Ich gebe mir selber den Raum,den ich brauche zum Leben.Der alte Staub ist aus meiner Seele gepustet worden.Wenn doch mal alte Reste in meiner Nase kitzeln,sage ich laut zu mir STOPP! Eintritt verboten.

Ich bin froh,das ich den Mut hatte zu sagen,es ist an der Zeit aufzuwachen und mich zu erheben.
Mut mich von Altlasten,die mir nicht gut tun zu befreien.Mut über den Tellerrand zu schauen,Mut offen zu sein für einen Neuanfang.

Ich merke,wie sich in mir und um mich herum  alles verändert.Die Luft wird klarer,die Farben intensiver,die Gerüche stärker.

Ich fühle mich frei und lebendig.
Frei meinen eigenen Weg zu gehen.Frei gegen den Strom zu schwimmen.Frei vom Perfektionismus.

Die Balance zwischen Arbeit und Freizeit ist wieder stimmig.Ich gebe nicht mehr über 100 % sondern es dürfen auch mal nur 50 % sein.Ich habe Mut zur Lücke.Zum Beispiel ist auf unserem Speiseplan diese Woche nicht jeder Tag verplant,es ist Raum für spontane Einfälle und Essenswünsche da.

Überhaupt Ernährung und Sport,auch hier endlich FRIEDEN!!!!
Ich esse alles,ja wohl alles,aber in Maßen und nicht in Massen. Die Waage ist nur eine grobe Richtschnur,wenn überhaupt.Beim wiegen spielen ja verschiedene Faktoren eine Rolle.Wichtig ist für mich,zwickt der Hosenbund oder nicht.Ich habe mich damit abgefunden,das ich in diesem Leben kein Spargel mehr werde.Mein Name Petra,kommt von Petrus und bedeutet der Fels.Felsen sind nun mal keine kleinen Kieselsteine,also alles gut.  Beim Sport steht für mich der Wohlfühlfaktor im Vordergrund und nicht die Modeerscheinung.Was ist gerade in und das wird gemacht.Der Sport muss zu mir passen und nicht umgekehrt.

Ja mir geht es endlich wieder gut,richtig gut.Ängste,Probleme,Krankheiten  und Sorgen werden auch ab und zu in meinem Leben vorbeischauen,doch kann ich jetzt anders damit umgehen.Ich lasse nicht mehr zu,das sie die Waagschale meines Lebens ins Ungleichgewicht bringen.

Mit diesem Impuls wünsche ich euch einen schönen Start in die Woche.Vielleicht fühlt sich der eine oder andere davon angesprochen.

Sonntag, 10. Juli 2016

Sonntagsimpressionen


          


                               
Hier ist heute ein wunderschöner Sommertag.Der Himmel Kobaltblau mit weißen Wolken und die Sonne lacht.Normalerweise steht Sonntags bei mir Gottesdienst auf dem Programm.Doch schon beim Frühstück flüsterte mir so ein Stimmchen ins Ohr,schau mal der schöne Sommermorgen.Da willst du in die Kirche gehen.Schade,sehr schade.So ging es das ganze Frühstück über.Dann fielen auch noch die neuen Walkingstöcke mit in das Gewispere ein.Au ja,bitte es ist so tolles Wetter.Wir wollen endlich unseren ersten Einsatz haben.Irgendwann kapitulierte ich.Kurze Besprechung mit meinem lieben Mann,dem kribbelten auch schon die Füße.Also spontan eine Walkingrunde geplant.Kurz die Route,Länge und Zeit abgesprochen und dann ging es los.
Geplant war eine Runde so von ca. 5 km und ungefähr 1 Stunde unterwegs sein.Mehr schaffe ich nicht,war meine Ansage.Doch mein Mann der Fuchs hatte anderes im Sinne.Neulich sprachen wir mal davon,das mich seine Strecke interessiert,die er mit seinen Kumpels vom Lauftreff immer joggt.Ja,können wir mal walken so mein Mann. Na, ahnt ihr schon was kommt?Genau! Wir walken,walken und walken.Kommen irgendwann in der Karlsaue an,drehen so unsere Runde,plötzlich biegt mein Mann ab.Ich entsetzt:"oh Nein wo willst du denn hin?"Antwort:"du willst doch unsere Joggingstrecke sehen." Ist nicht ganz das  Original,aber die Richtung stimmt.Noch dachte ich mir nichts Böses.Es ging rechts rum,links rum,noch eine Schleife und noch eine Kurve.Allmählich ging mir die Puste aus.Da rückte der liebe Mann mit der Sprache raus,das wir gerade die Joggingstrecke vom Lauftreff absolvieren.An  den Messehallen durfte ich kurz Pause machen und verschnaufen.Jetzt sind es nur noch ca. 3 km bis nach Hause,spricht mein Mann.Nee,ist schon klar.Nutzte nichts,da musste ich durch.Bis zu zum Auestadion ging es noch,von da ab ging es stetig Berg ab mit mir.Ich hatte Durst und die Sonne knallte mir auf den Schädel.Blöderweise haben wir nicht daran gedacht uns etwas zu Trinken mit zu nehmen.Ich war ja auch nicht auf so eine riesen Runde eingestellt.Beim nächsten Mal bin ich schlauer.Langsam schleppte ich mich Schritt für Schritt weiter.Zum Schluss ging es leider auch noch stetig Berg auf.Besonders die Pfannkuchstraße hat es in sich.Selbst mein Meckern wurde immer dünner und verstummte fast ganz.Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir unser Zuhause getreu dem Motto:"sie erreicht den Hof mit Müh und Not,.."
mit letzter Kraft noch die 3 Etagen nach oben geschleppt und geschafft!!!! Als ich fast oben war kam mir der liebe Mann schon mit einem Becher kalten Tee entgegen,echt süß.
Beim Blick in den Spiegel musste ich lachen,ein krebsrotes Gesicht schaute mir entgegen.Ich sagte: "Na, dann gibt es heute gekochten Schweinhund."
Aber im Nach hinein kann ich nur sagen,es war ein tolles Erlebnis.Ich bin zwar an meine Grenzen gekommen,doch super stolz es geschafft zu haben.Außerdem ist die Strecke sehr schön und abwechslungsreich.Es geht durch Wohngebiete,einen Park,am See entlang,über eine wunderschöne alte Holzbrücke,die Fulda bekommt man auch zu sehen,es Berg auf,Berg ab und auch eben.Wir haben uns vor genommen,nun jeden Sonntag gemeinsam zu walken.
So jetztverrate ich euch wie viel Kilometer wir gelaufen sind,es waren 8,5 km und die Zeit: 2 Stunden und 4 Minuten.Klasse,nicht wahr!Die neuen Stöcke sind ja länger als die alten und leichter.Mit ihnen kann ich viel besser laufen.Doch gut,das der Drache meinen alten Stock gemopst hat.
Ich bin dankbar,das mein Mann mir diese Erfahrung ermöglicht hat.Es hat mir mal wieder gezeigt,das man im Leben ruhig mal etwas wagen sollte und über seinen Tellerrand hinaus schauen sollte.
Spontan habe ich diese Woche schon gelernt,heute kam noch Mut dazu.
Spontan,das Stichwort.Spontan wurde auch das Mittagessen etwas umgestaltet.Aus Hackbraten mit Kartoffeln und Kohlrabigemüse wurde kalter Hackbraten mit Kartoffeln,Kohlrabifrischkost und Guacamole.
Es war ein traumhafter Sonntag mit vielen neuen Impulsen und Eindrücken.Gut erholt kann nun in die neue Woche gestartet werden.

Samstag, 9. Juli 2016

Wochenrückblick - Danken = Tanken


So möchte ich auf die Woche zurückblicken.Was hat mich besonders gefreut,was hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert,wo und wie konnte mein Körper und ganz wichtig meine Seele auftanken.
Samstag ist ein guter Tag um auf die Woche zurück zu blicken,es ist Wochenende.
Also werde ich jetzt immer Samstags nochmal die Woche Revue passieren lassen.Schaue nach,wieviele Sonnenstrahlen sich in meiner Schale des Lebens gesammelt haben.Die werde ich dann sorgfältig in einem Schatzkästchen verwahren.Das ist dann meine Kraftquelle und mein Trost,wenn mal wieder dunkle Wolken am Horizont aufziehen.
Inspiriert dazu hat mich das Buch "Frederick" von Leo Lioni,das glaube ich viele kennen.Es ist die Geschichte von Frederick,der Sonnenstrahlen,Farben und Worte als Wintervorrat sammelt.Sehr zum Unverständnis der anderen Mäuse,die Körner,Nüsse und Stroh sammeln.Zum Schluss,als alle Vorräte aufgebraucht sind,kann Frederick die Mäuse mit seinen Geschichten über den restlichen Winter retten und ihr Herz erwärmen.Ich liebe dieses Buch obwohl es eigentlich ein Kinderbuch ist.
Darum sammele ich jetzt auch Sonnenstrahlen die Woche über.Wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe, dankbar für alles Schöne bin und mich auch an winzigen Kleinigkeiten und Momenten erfreuen kann,durchdringt das ganz langsam meinen Körper und meine Seele.Dadurch verändere ich mich von einem Miesepeter in einen fröhlichen,dankbaren Menschen.Und der Clou ist,das ich auch mit Misserfolgen,Schicksalsschlägen,Kritik usw. besser zurecht komme,den sie werden auch weiter in meinem Leben vorkommen.Somit wird sich auch mein Verhalten gegenüber meinen Mitmenschen ändern.Ich kann dem anderen Raum geben,ihn so sein lassen wie er ist.Ich werde gelassener gegenüber anderen Menschen und werde ihnen öfter ein Lächeln oder ein freundliches Wort schenken.
Wie heißt es schön: "Loben bringt nach oben." 

Doch genug philosophiert kommen wir nun zum Wesentlichen.
Hier meine Sonnenstrahlen,die ich diese Woche gesammelt habe:

  • mein Schreibquelle sprudelt wieder
  • es ist Sommer
  • der Gemeindenachmittag
  • gemeinsames Singen
  • der leckere,selbstgebackene Erdbeerkuchen
  • Zeit mit meinem Mann
  • angefangen eine Tischdecke zu nähen
  • Dekoration fürs Wohnzimmerfenster gebastelt
  • neue Walkingstöcke gekauft
  • spontan Kuchen gebacken
  • beim Sport gewesen
  • einfach gelebt ohne große Planung
Vielleicht wäre das auch eine Anregung für euch..?Wenn ihr Lust habt,schaut doch mal,welche Sonnenstrahlen ihr in dieser Woche sammeln konntet.
Ich würde mich freuen,wenn ihr das mit mir hier teilt.



Kaffeeklatsch





Hurra  Wochenende,die Arbeit für diese Woche ist erledigt und wir können uns ganz entspannt zurücklehnen.
Es ist Sommerzeit und es gibt frisches Obst in Hülle und Fülle.Was liegt da näher,als es zu herrlichen,leckeren Kuchen zu verarbeiten.
Ich habe heute früh mich ganz spontan  entschieden einen Kuchen aus dem neusten "Gugelhupf" der Zeitschrift vom Dr.Oetker Backclub nach zu backen.
Es ist ein saftiger Kuchen aus Rührteig mit frischen Aprikosen,Im Rezept waren Pistazien vorgeschlagen,ich ersetze sie durch Haselnußkrokant,was den Kuchen schön knusprig machte.


                                

Das Rezept werde ich hier aus Datenschutz Gründen nicht veröffentlichen,wer es gerne haben möchte melde sich privat bei mir per E-Mail.
Samstags werde ich immer zum Kaffeeklatsch einladen um die Woche heiter und beschwingt aus klingen zu lassen.




Mittwoch, 6. Juli 2016

Positiv Denken - Jeden Tag als Geschenk erleben

Nach dem doch etwas nachdenklichen Thema gestern gibt es heute etwas leichtere Kost.

Ein Punkt meines Fazit war Positiv Denken.

Wie sieht das denn nun praktisch aus?
Ganz simple und einfach ausgedrückt jeden Tag als Geschenk erleben.
Passend dazu las ich heute in meinem Kalender " Alles hat seine Zeit der Kalender für Frauen"
über kleine Besonderheiten.In dem Impuls ging es darum auf die Kleinigkeiten im Alltag zu achten und um Geschenke.Geschenke ,die ich mir selber,die ich anderen machen kann oder aber auch Geschenke annehmen.Es sind die  Geschenke,die ich nicht erwartet habe oder die ich selber ganz spontan jemanden machen kann.Mein jüngster Sohn überraschte mich neulich,als er mir nach seiner bestandenen Prüfung einen wunderschönen kleinen Rosentopf mit brachte.Er überreichte mir ihn mit den Worten:"Für dich Mama.Meine Prüfung war auch für dich stressig." Von meinem Großen bekam ich letzte Woche eine Nachricht,das er nun doch im Juli ein Wochenende zu Besuch kommen kann,damit wir seine Vertragsverlängerung und die Gesellenprüfung seines Bruders feiern können.
Mein Mann hat mir heute seine Zeit geschenkt und ist mit zum Gemeindenachmittag gekommen.Der Gemeindenachmittag selber war ein Geschenk,die vielen netten Begegnungen,der leckere selbstgebackene Kuchen,das gemeinsame Singen von alten Volks- und Kirchenliedern.Die hübsche Blumen im Anschluss nachträglich zum Geburtstag und als Dank für die Mithilfe.
Wie man sieht gibt es tausend verschiedene Möglichkeiten.
Wie heißt es auch so schön,jede Medaille hat zwei Seiten.Natürlich gehört das Dunkle auch zum Leben,es scheint halt nicht jeden Tag die Sonne,nur darf es nicht unser Leben dominieren.

Gestern und heute habe ich mir schon selber 2 Geschenke gemacht.Zum einen habe ich gestern etwas um dekoriert,bei uns  ist es nun so richtig Sommer.Für mich gehört dazu maritime Dekoration.Spontan habe ich gestern Abend noch flott eine Fensterdekoration selber gebastelt.Aus bedrucktem Tonpapier,sehr passend mit Sand und Muscheln;wurden runde Kreise ausgeschnitten und in der Mitte mit einem Loch versehen.Eine Bastschnur diente als Aufhängung,zwischen die einzeln Elemente habe ich Streudeko und Muscheln geklebt.Worauf ich besonders stolz bin,alles aus meinem Fundus.
Mein 2 Aktion war ,das ich heute angefangen habe eine Tischdecke zu nähen.Von der Prüfung meines Sohn(er musste ja Stoff haben um seine Produkte zu präsentieren) hatte ich eine Menge blauweißkarierten Stoff übrig.Daraus soll nun eine Tischdecke entstehen.Damit habe ich heute Vormittag begonnen.Es klappte erstaunlicherweise ganz gut.
Im Moment quillt meine kreative Schale des Lebens förmlich über.Es ist ein tolles Gefühle,ich fühle mich herrlich frei.Dieses wundervolle Gefühle möchte ich meinen Mitmenschen weiterschenken.

Zum Abschluss zeige ich euch  eine Collage meiner Sommerdekoration.

mein Werk von gestern Abend,die selbstgebastelte Fensterdeko





Dienstag, 5. Juli 2016

Kurzurlaub im Kloster - eine Auszeit für die Seele und neue Erkenntnisse

Gestern habe ich ja schon darüber berichtet,das ich einen Kurzurlaub im Bergkloster Bestwig gemacht habe.

Wie kam es dazu? Was war es denn nun genau?

Ich bin eifrige Leserin des Briefes von Anselm Grün "Einfach Leben". In einem dieser Briefe befand sich Anfang des Jahres ein Prospekt mit verschiedenen Angeboten von Herder Reisen.Ursprünglich war ein Kurzpilgern mit meinem Mann angedacht.Das wurde aus verschiedenen Gründen verworfen.Ein weiteres interessantes Angebot war ein Workshop "autobiographisches Schreiben im Bergkloster Bestwig".Ich war zuerst etwas zögerlich,doch mein lieber Mann redete mir solange gut zu,bis ich es dann buchte.

Letzte Woche war es dann soweit.Also ich muß sagen,das ich mit sehr gemischten Gefühlen dort hin gefahren bin.Was würde mich dort erwarten?Auf welche Menschen treffe ich?Mit vielen Fragen im Gepäck, körperlich und seelisch ziemlich angeschlagen habe ich mich auf den Weg gemacht.
Das erste halbe Jahr war für mich sehr anstrengend und es haben mich viele Krankheiten geplagt..Ich gehöre nämlich zu der Sorte Menschen,die man hochsensibel nennt.Das bedeutet salopp gesagt,ich höre die Flöhe husten und das Gras wachsen.

Am Abreisetag hatte ich eigentlich gar keine Lust auf diesen Workshop.Am liebsten wäre ich auf einen einsame Inseln gefahren.Das Kloster selbst reizte mich schon,doch vor allem anderen graute mir regelrecht.Beim Anblick des Klosters,es wirkte so hell und freundlich, ging es schon ein wenig besser.Als ich die Zimmertür öffnete erwartete mich eine weitere Überraschung.An der Wand hing ein Bild mit einem Engel darauf und es stand in großen blauen Buchstaben der Spruch geschrieben :"Hab keine Angst." Das traf es genau auf den Punkt.In den letzten Monaten ist das Gefühl der Angst ganz schleichend in mir gewachsen.Angst,was wird aus den Jungs,aus deinem Mann,aus dir.Angst,was bringt der nächste Tag,Angst vor allem.Sie hatte mich eingeschnürt wie ein altes Fischbeinkorsett und drückte  mir langsam die Luft ab.Sie saß auf meinen Schulter wie ein dicker,fetter,schwarzer Kater und hüllte mich ein eine große dunkle Wolke.Die Angst hatte auch meine Aktivitäten allmählich gelähmt,ich keine Lust zu gar nichts mehr,besonders nicht zum Schreiben.

In diesem Zustand bin ich in den Workshop gestartet.Einige meiner Ängste lösten sich schon am Anfang auf,es waren sehr nette Teilnehmer da,von denen jeder seine eigene Geschichte mitbrachte.Die Reiseleitung und die Autorin,die den Workshop leitete,waren ebenfalls sehr sympathische und kompetente Frauen.
Durch die besondere Atmosphäre des Klosters und der Ruhe dort  konnte ich mich ganz langsam entspannen.Der Workshop selber war sehr interessant und aufschlussreich. Ich bin oft an meine Grenzen gestoßen und am 2. Tag Mittags ging auf einmal gar nichts mehr.Die Einheit am Vormittag ging ziemlich ans Eingemachte und löste in meinem Inneren einen Wirbelsturm aus.Fast fluchtartig musste ich nach dem essen den Speisesaal verlassen.Mir war alles zu viel,die Stimmen,der Essensgeruch,einfach alles.Ich habe dann erstmal einen Kaffee getrunken und mich eine Weile draußen hingesetzt.Der Anblick des kleinen Wasserfalls beruhigte allmählich meine aufgewühlte Seele.Dann unternahm ich einen Spaziergang.Auf einer kleinen Anhöhe machte ich Rast und setzte mich auf eine Bank.Diese Stille,einfach himmlisch.Um mich herum die vielen grünen Bäumen,es tat einfach gut.Da,plötzlich hatte ich das Gefühl in meinem Inneren löst sich etwas.Ich bin innerlich ganz ruhig geworden,die Farben wurden intensiver,die Gerüche stärker.Es fühlte sich auf einmal alles so leicht an,so als ob der schwarze ,dicke Kater von meinen Schultern gesprungen wäre.Sogar die Berge,die mir sonst immer so bedrohlich erschienen und die so gar nicht meine Freunde sind erschienen mir auf einmal in einem anderen Licht.Ich dachte bei mir,Berge müssen ja nicht eingrenzen,sie können auch neugierig machen auf das,was da hinter liegt.
Also,diese Mittagszeit war das einschneidenste Erlebnis dieses Workshops.Es wirkt sogar noch bis jetzt nach.Im Nachmittag dann merkte ich es auch bei der weiteren Einheit.Ich konnte wieder schreiben.Auch in meinem Kopf die Blockade hatte sich  gelöst.

Ich bin so dankbar für diesen Workshop und das ich den Mut hatte mich auf die vielen Impulse ein zu lassen.Manchmal ist man so in seinem Hamsterad gefangen,das man ohne fremde Hilfe nicht weiter kommt.Wichtig ist,das man sich das dann auch selber eingesteht,auf seine innere Stimme hört und nicht meint,ist nicht so schlimm, wird wieder.Wird es meistens nicht und dann streikt auch der Körper,man wird krank,bekommt Verspannungen,Entzündungen oder Gelenkerkrankungen.
Das ist  mein Fazit aus diesem Workshop.:

  • auf seine innere Stimme hören
  • gut zu sich selber sein
  • sich selber Raum geben
  • anderen Menschen Raum geben
  • barmherzig zu sich selber sein
  • barmherzig zu seinen Mitmenschen sein
  • alles ist richtig,es gibt kein falsch
  • den inneren Kritiker öfter mal vor die Tür setzten
  • positiv denken
  • nicht alles in die Öffentlichkeit tragen
  • Zeit mit sich  selber verbringen
  • Schreiben um zu verarbeiten


Nun werde ich am Ball zu bleiben und versuchen nicht wieder in alte Muster zurück zu fallen.

Montag, 4. Juli 2016

Besuch im Bergkloster Bestwig

Heute möchte ich euch mitnehmen ins Bergkloster Bestwig.Es liegt in dem kleinen Städtchen Bestwig im Sauerland.Wie der Name schon verrät liegt es sehr malerisch auf einem Berg.Es gibt 2 verschiedene Wege dort hinauf,eine sehr steile Abkürzung oder den normalen Weg,ebenfalls stetig ansteigend aber nicht so steil.Ich habe mich natürlich für die Abkürzung entschieden auf dem Hinweg.Das ist auch so typisch für mein Leben.Immer schnell,immer auf Zack,keine Geduld.
Bevor ich zum Grund meines Aufenthaltes komme,erzähle ich ein wenig von dem Kloster.Es ist nicht so wie man sich ein typisches Kloster vorstellt,nicht von dicken Mauern umgeben.Alles ist offen,freundlich und lichtdurchflutet.Es wird von den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel geleitet und  wurde 1968 eingeweiht.2001 ersetzte man  die alte Pforte durch einen modernen,runden Bau ,der in einer Kuppel mündet,die von Licht durchflutet ist.Zum Kloster gehört auch ein Eine-Welt-Laden indem man eine breite Palette an Produkten vorfindet,zum Teil von den Schwestern selbst hergestellt oder aus den Ländern wo die Schwestern arbeiten.Natürlich gehören zum Kloster auch eine sehr moderne,ansprechende Kirche und die Krypta,diese beherbergt einen ganz besonderen Kreuzweg und einen kleinen Anbetungsraum,der an die Lebensgeschichte der Gründerin Julie Postel(später Schwester Maria Magdalena Postel) erinnert.Ferner der wunderschön gestaltete Innenhof,der an einen Kreuzgang benediktinischer Klöster erinnert.Im Zentrum steht eine dreistufige Brunnenanlage als Zeichen dafür das Wasser ein Element des Lebens ist und den Fluss und den Wandel des Lebens darstellt.Im Innenhof steht eine Statue von Maria Magdalen Postel.Sie ist dargestellt mit einer empfangenen Hand und einer gebenden Hand.Es stellt ihren Lebenssinn dar:Gottes Barmherzigkeit empfangen und weitergeben.Am Sockel ist ein Bronzerelief angebracht auf dem das Leitmotiv der Ordensgründerin steht: Gottvertrauen und Barmherzigkeit.
Eine weiteres Kleinod in diesem Innenhof ist ein großes Steinmosaik,das eine ganze Wandfläche schmückt.Es in Gemeinschaftsarbeit der Schwestern entstanden.Dazu wurden verschiedene Steine aus der Umgebung des Klosters und aus Brasilien und Bolivien gesammelt.Es gibt große,kleine,runde,eckige,stumpfe,glänzende,helle,dunkle und noch viele mehr.Einige sind einzeln angeordnet,andere in Gruppen.Das Steinmosaik soll die Vielfältigkeit der Schwestern darstellen,ihre unterschiedlichen Charismen und ihre Verbundenheit.Es ist halt wie im Leben,jeder Mensch ist einzigartig,hat seinen Platz,seine Aufgaben und ist wichtig für die Gemeinschaft.
Ein Gästehaus und ein Haus der Begegnung sind ebenfalls Bestandteil des Klosters.Inzwischen kommen viele Menschen jährlich hier her um an Veranstaltungen,Workshops,Exerzitien teil zu nehmen, einige wollen vom Alltag ausspannen  oder als Tourist die Umgebung erkunden .Das Haus der Begegnung war mein Domizil für 4 Tage.Ich durfte in einem geräumigen,hellen und modernem Gästezimmer wohnen.
Umgeben ist das Kloster von einem wunderschönen Park,in diesem intrigiert ist ein Friedhof und eine Friedhofskapelle. Weitere Einrichtungen wie eine Gärtnerei und Schreinerei gehören ebenfalls zum Kloster.Hier werden junge Leute Ausgebildet,so wie auch im Hauswirtschaftsbereich.Das Berufskolleg Bergkloster Bestwig ist jedoch der größte Ausbildungsbetrieb.
Soweit der kleine Rundgang.Es gibt noch soviel mehr zu erzählen,doch das würde den Rahmen sprengen.
Ich persönlich habe mich sehr wohl dort gefühlt . Die spirituelle Atmosphäre im Kloster umhüllte mich wie eine wärmende Decke.Es war ruhig,besonnen und man war in einem Kokon aus Frieden eingesponnen.Für mich genau der richtige Ort um durch zu atmen,zu entspannen und mich wieder neu zu erden.
Doch dazu später mehr.
Zum Abschluß ein paar Impressionen zum Schauen,Innehalten und Entspannen.











 


Sonntag, 3. Juli 2016

Meine Kreativschmiede

Nun möchte ich euch einladen,den Ort zu besuchen wo viele meiner Werke entstehen.
Wir öffnen die Tür und betreten einen hellen,lichtdurchfluteten Raum.In der Luft schwebt eine Wolke aus den mannigfaltigsten Düften.Es riecht nach frischer Wäsche,Klebstoff,Tinte,Papier,Maiglöckchen,Jasmin,Amber,Vanille.Am Fenster weht ein dunkelblauer Vorhang im Wind.Davor steht ein etwas klappriger Schreibtisch aus hellem Kiefernholz.Ein Drehstuhl lädt zum Platz nehmen ein.Rechter Hand haben sich verschiedene Engel versammelt,aus Holz,Messing und Ton.Eine Gebetspyramide lädt zum Meditieren ein.Eine weiteres buntes Sammelsurium hat sich dort eingefunden,eine Bibel,ein Andachtbuch,kleine Notizbücher,Schreibblöcke,2 Kaffeebecher,Stifte und eine kleine Lampe.Auf der Fensterbank stehen 2 Blumentöpfe,ein Alpenveilchen und eine Grünpflanze.Dazwischen verteilt kleine Hummelfiguren. Rechts vom Schreibtisch steht ein Bett.Darauf liegt eine Tagesdecke verziert mit kleinen Rosenblüten, dekoriert mit 2 Eulenkissen aus buntem Patchworkstoff..Über dem Kopfende schwebt eine weitere Engelschar aus Holz und Wachs.An der Wand hängen 2 Bilder auf denen Boote sanft auf den Wellen schaukeln. Auf dieser Seite des Zimmers steht auch noch ein alter Küchentisch.Er ist mit einer gelbblaukarrierten Wachstuchtischdecke bedeckt.Links steht ein Radio und rechts eine typische,normale Schreibtischlampe.Ferner steht hier eine Box mit Stiften,,ein kleines Tintenfass,ein Tesafilmabroller außerdem liegt hier ein Federmäppchen mit Klebestiften und die Bastelarbeit an der ich momentan arbeite.Es werden Kräutertöpfe aus Tonpapier sein für die Küche.Vor dem Tisch steht ein mit blauem Stoff bezogener Küchenstuhl.Die gegenüberliegende Wand schmückt ein Kalender.In diesem Monat laden 2 Strandkörbe am Meerestrand zum Träumen ein.Außerdem hängt dort eine Collage aus Familienfotos,ein Papyrus aus Ägypten und ein Seidenmalbild .Auf einer Pinnwand hängen Postkarten aus den verschiedesten Orten und Ländern.Man kann auf den Kölner Dom Klettern,in Borkum am Strand liegen oder in Calella unter Palmen träumen.In meinem Zimmer stehen noch ein Nachtschränckchen aus hellem Kiefernholz,darauf steht ein beiger,großer Tonkrug mit einem bunten Blumenarrangement aus Stoffblumen.Daran angelehnt  eine alte,rote Nähtruhe,bemalt mit Bauernmalerei und ein kleines Regal mit Büchern.Darauf befinden sich Bilder meiner Männer und ein Körbchen mit Schmuckutensilien.
Hiermit endet unser Rundgang durch mein kleines Reich.Ich hoffe,ihr könnt euch  nun vorstellen wo ich arbeite und meine Arbeiten entstehen.

Schreiben ????

Warum schreibe ich?Was machte es mit mir?Welche Gefühle löst es aus?

Eine Antwort auf diese Fragen gibt die nachfolgende freie  Assoziation zum Thema Schreiben.Es ist natürlich nur ein kleiner Einblick,doch er macht deutlich was durchs Schreiben alles so passieren kann.



Für mich persönlich bedeutet Schreiben sehr viel.Es ist mehr als nur ein Hobby.Schreiben ist für mich Leben.
Darum wird auf diesem Blog das Hauptthema das Schreiben sein.Es wird verschiedene Posts zu den unterschiedlichsten Themen geben.
Da durch das Schreiben auch die Wahrnehmung geschärft wird,zeige ich hier auch Bilder und kreative Werke aus eigener Herstellung.
Kommt herein,setzt euch gemütlich hin,trinkt dabei einen leckeren Kaffee oder Tee und lasst euch überraschen.