Dienstag, 30. August 2016

Haschen nach dem Wind

"Ich sah an alles Tun,das unter der Sonne geschieht,und siehe ,es war alles eitel und Haschen nach dem Wind." (Prediger 1,14)

Dieser Bibelvers ist mir während meiner täglichen Andacht vor einigen Tagen über den Weg gelaufen und lässt mich seit dem nicht mehr los.

Wenn ich mich so umschaue,muß ich sagen das es genau so ist.Mich mit eingeschlossen.
Warum sind wir so unzufrieden? Wollen immer mehr.Streben nach Lob,Anerkennung,Macht.
Das Motto der heutigen Zeit :Höher,Schneller,Weiter!
Was ist die Ursache? Für mich persönlich ist das Internet die größte Falle,in die wir hinein tappen können.Natürlich ist es auch von großem Nutzen,viele Dinge sind dadurch auch einfacher geworden,keine Frage.
Doch wenn wir die sozialen Netzwerke nehmen,tun sie uns nicht immer gut.(Dazu gibt es sogar schon Studien)Ich bin auch in einigen unterwegs,doch immer mehr mit einem faden Beigeschmack.Was dort nicht alles geteilt,mitgeteilt,beurteilt,verurteilt wird,abenteuerlich zum Teil,echt abenteuerlich.Außerdem vergisst das Netz nichts,einmal drin,immer drin.
Dann noch der Neidfaktor,ein ganz übler Bursche.Obwohl bestimmt vieles nochmal aufgebauscht wird ist das eine Falle in die man sehr schnell tappt.Ach guck mal,der war da und hat das und das gemacht,so ein Kleid oder Hose hätte ich auch gerne usw.Oder in der Bloggerwelt,da ist man ebenfalls sehr schnell von Neidern und Nachahmern umgeben.Man schielt unentwegt nach den Seitenaufrufen und Kommentaren,vergleicht sich mit den anderen Bloggern.Schon erscheinen die kleinen Teufelchen und wispern dir pausenlos ins Ohr: "Was ist mit dir? Warum hast du das nicht?Wieso bist du nicht da?"Warum ist dir nicht dieses Thema eingefallen?Wieso kommentiert keiner?"Fast zeitgleich kommt die Freundin der kleinen Teufelchen,die Unzufriedenheit und schon kann eine noch so schöne Stimmung umschlagen.

In genau diesen Fallen bin ich momentan gefangen und fühle mich dort sehr unwohl.Ich trage mich sogar mit dem Gedanken,mich zurück zu ziehen.Es geht mir nicht gut in diesen Fallen und sie schaden meiner Seele und auch meinem Körper.
Immer öfter kommt mir der Satz meines lieben Bruders in den Sinn.Als er eines Abends den Paddock für die Pferde sauber machte sagte er zu mir:"Das hier macht echt Spaß.Es tut gut abends hierher zu kommen nach einem langen Arbeitstag.Man kann abschalten und zur Ruhe kommen."
Da ist etwas wahres dran.Ich habe auch gemerkt,als ich bei Ihnen auf dem Land war,bin ich wenig im Internet herum gesurft und es hat mir nicht wirklich gefehlt.Es war viel spannender abends noch einen Spaziergang zu machen oder zu den Pferden zu gehen.Man lebt dort viel intensiver.
Auch hier in der Stadt kann man ähnliches machen,man muß nur ein wenig kreativ werden.Spaziergänge am Abend sind auch hiermöglich,basteln statt PC,lesen,Handarbeiten uvm.

Warum tue ich es dann nicht?Wer oder was hält mich davon ab?

Das einzige,was ich tun muß,ist den Fuß aus der Falle bzw. dem Netz zu nehmen.
ICH, genau ICH MUSS ES TUN !!!!
Und ICH WERDE ES TUN !!!!
Ab sofort werde ich nur noch schreiben,was,wann und worüber ich möchte.Egal und ungeachtet der Reaktionen von außen.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Mahatma Gandhi:

"Jeder muss seinen Frieden in sich selbst finden,und soll der Friede echt sein,darf er nicht von äußeren Umständen beeinflusst werden."































Sonntag, 28. August 2016

Schnecke macht Urlaub auf dem Bauernhof

Vor geraumer Zeit bekam die Schnecke Post von ihrem lieben Bruder.Er fragte an,ob sie nicht für ein paar Tage zu Besuch kommen wolle und so zu sagen Urlaub auf dem Bauernhof machen wollen.Er wohnt mit seiner Frau und den Tieren seit Anfang des Jahres ganz idyllisch mitten auf dem Land in direkter Nachbarschaft eines Bauernhofes.Praktischerweise hatten beide ebenfalls Urlaub.
Warum eigentlich nicht,dachte sich die Schnecke und so waren die Ferien beschloßene Sache.
Bei herrlichem Sonnenschein und strahlenden blauem Himmel machte sich dieSchnecke auf den Weg ins schöne Münsterland,ihrer ehemaligen Heimat.
In Hamm wurde sie von Bruder und Schwägerin herzlich begrüßt und dann ging es durch Feld und Flur Richtung Wohnung.Die Schnecke war schon ganz kribbelig,was sie wohl erwarten würde.Die beiden warnten,du wirst einen Kulturschock kriegen.Nach einer guten 3/4 Stunde bog der Wagen dann in einen Wirtschaftsweg ein,es ging rechts rum,links rum und voila Ziel erreicht.Quasi mitten auf dem Feld.Als die Schnecke ausstieg,wehte ihr sogleich würzige Landluft vom nahegelegenen Hof entgegen.Nein,einen Kulturschock hat sie nicht bekommen,so fremd ist ihr die Umgebung nicht,sie kennt so etwas noch früher her.Ungewohnt war es schon,wenn man aus der Stadt kommt,die plötzliche Weite und Ruhe,aber auch sehr angenehm.
Zum Einstand durfte die Schnecke gleich Bekanntschaft mit dem Pferd machen.Zuerst war Vorsicht angesagt,ist ziemlich groß so ein Tier,also erstmal Abstand halten.Da die Arme am Wochenende sehr krank war,mußte sie spazierngeführt werden und auf einmal hatte Schnecke die Führleine in der Hand und ging gemütlich spazieren mit Pferd! Ging ja gleich gut los,aber irgendwie machte es auch Spaß und das Pferdchen ist auch ganz lieb.Am nächsten Morgen wieder in den Stall,wieder Kontakt mit den Vierbeinern und auch das überlebte die Schnecke.Was soll ich euch sagen,am Ende des Urlaubes fütterte die Schnecke sogar ganz souverän das Pferd mit Masch,einer Spezialkost und hat sich in einem Paddock aufgehalten.Nun ist ihr Bruder aber auch ein Perdekenner und konnte der Schnecke viel erklären und somit die Angst nehmen.Was man kennt,kann einem auch keine Angst machen.
Die Woche war sehr turbulent,spannend,abwechslungsreich und sehr lebendig.Die Schnecke hat viel erlebt und gesehen.Trotz einiger widriger Umstände haben Schneckes lieber Bruder und seine wunderbare Frau viele Ausflüge in die nähere Umgebung mit ihr unternommen.Da zieht die Schnecke den Hut davor.
Ein trauriges Ereignis überschattete den Urlaub,die geliebte,aber sehr alte Hündin ist in dieser Zeit über die Regenbogenbrücke(wie Schneckes Bruder  es so gefühlvoll ausdrückte) gegangen.Das liebe Hundele hatte auch für die Schnecke eine große Bedeutung,sie  war es die ihr seiner Zeit ein wenig die Angst vor Hunden genommen hatte.So schmerzlich es auch ist,nun hat sie ihre wohlverdiente Ruhe und die Schnecke konnte ihr noch Lebewohl sagen.
Iregendwie bekommt die Schnecke bei ihrem Bruder Therapie mit Tieren.Ich muß sagen,da ist wirklich was wahres dran,Tiere können einem oft mehr helfen als Menschen.
Insgesamt ist die Schnecke um einige Erfahrungen reicher und mit vielen,neuen Impulsen im Gepäck nach Hause gefahren.Auf jeden Fall war es ein wunderschöner Urlaub und die Schnecke hat sich bestens erholt.
Zum Schluß einige Impressionen:



Sonntag, 14. August 2016

Eine Regenbogen Woche





Regenbogenwoche 

Die Woche verlief so lapidar,
der Höhepunkt war am Mittwoch gar.
Die Schnecke und der Sportbär taten reisen,Hannover war ihr Ziel.
Dort unternahmen sie sehr viel.
Besuchten die Affen,das Zebra,die Löwen,die Elefanten,das Känguru,den Seelöwen ,die Pinguine, die Stiere und noch so allerhand andere Tiere.
Die Altstadt mit ihren malerischen Gassen und auch der Maschsee wurden abgelaufen,dannach konnte die Schnecke nicht mehr schnaufen.
Am nächsten Tag ging es munter weiter,nur das Wetter war trüb,statt heiter.
Am Abend gingen Schnecke und Sportbär dann fein aus und labten sich  bei einem delikaten Schmaus.
Nach der Kür rief zu Hause die Pflicht,die Schnecke musste waschen,putzen,kochen,einkaufen,der arme Wicht.
So ging es diese Woche auf und ab,hin und her,kreuz und quer.
Mal war der Himmel düster und schwer,doch bald darauf kam der Sonnenschein wieder daher.
Darum wollen wir jeden Tag danken für die vielen ,kleinen Wunder,
sie sind kein wertloser Plunder.
Wir bewahren sie dankbar in unserem Herzen,
so haben wir im Winter wärmende Kerzen.



                                              
                     
                 



              

Samstag, 13. August 2016

Schnecke und Sportbär auf Reisen

Wenn einer eine Reise tut,kann er was erleben.So auch die Schnecke und der Sportbär.Am Mittwochmorgen haben die beiden Hübschen sich auf den Weg nach Hannover gemacht.Nach einer gemütlichen Zugfahrt wurde es etwas hektisch.Wo fährt denn nun die Bahn ins Hotel?Als die 2 endlich den Bahnsteig gefunden hatte,wo die S-Bahn ab fuhr,war diese leider gerade entschwunden und die nächste sollte in 30 Minuten fahren.Also wieder runter vom Bahnsteig und eine Alternative gesucht.Nach mehrmaligem Fragen,zum Glück sind die  beiden auf nette und hilfreiche Passanten und Mitarbeiter der Üstra getroffen erreichten sie das Hotel.Kurz eingecheckt,Koffer abgestellt und auf zum Zoo.Wegen Bauarbeiten musste die Haltestelle gesucht werden.Wieder Suchen und Fragen,doch auch das klappte und so wurde gegen 12.30 Uhr der Zoo erreicht.Jetzt hieß es staunen,entspannen,geniessen,bewundern.Im Zoo verbrachten Schnecke und Sportbär herrliche 3 Stunden.

                                                       

Was weiter tun? Man könnte mal Richtung Innenstadt zockeln und sich ein wenig in der Stadt umsehen.Die Altstadt soll ganz sehenswert sein.Gesagt ,getan.Nach einem kurzen Rundgang durch die malerischen Gassen der Altstadt,machte der Sportbär den Vorschlag,noch den Maschsee zu besuchen.Die Schnecke kennt ja Hannover,da dort früher Verwandschaft von ihr gelebt hat und sie oft mit ihrem Onkel den See umrundet  und gute Gespräche mit ihm geführt hat.Also auf zum Maschsee.Der Weg nahm kein Ende,ein paar Meditationschleifen waren auch mit von der Partie.Ein netter Passant ,den sie  nach dem Weg fragten,meinte es wären ca. 20 Minuten.Für die Schnecke waren es gefühlte 20 Stunden.Doch endlich glitzerte in der Ferne der See durch die Bäume und was war noch? Maschseefest.Dort verweilten Schnecke und Sportbär ein wenig,stärkten sich mit leckeren Kartoffeln und Matjes Hausfrauenart,bummelten über die Festmeile und schupperten die frische Brise.Dabei vergaß die liebe Schnecke Zeit und Raum und irgendwann erinnerten ihre müden Füße und Beine sie daran,das auch mal Schluss sein muß.Der Weg ins Hotel zurück war wieder mit einiger Lauferei verbunden und mit letzter Kraft erreichte die Schnecke das Hotel,der Sportbär war natürlich nicht so kaputt und etwas von der lahmen Schnecke genervt.Das hatte nun die Schnecke davon,das sie meinte mit dem Sportbär mithalten zu müssen.Schnecke ist Schnecke und Sportbär ist Sportbär,da beißt halt die Maus kein Faden ab.Nach einem wohlverdienten Schlummertrunk an der Bar sah die Welt schon besser aus und die 2 machten sich auf ins Reich der Träume.


Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt,sogar mit Sekt.Ich verrate ein Geheimnis,pst nicht weitersagen.Schnecke und Sportbär hatten Hochzeitstag und der liebe Sportbär hatte einen Tisch reservieren lassen und veranlasst,das dieser liebevoll dekoriert wurde.
Gut gestärkt,wurde ausgecheckt und sich auf den Weg zum Bahnhof gemacht.Das klappte nun schon ganz routiniert.Im Bahnhof wurde die Koffer im Schließfach deponiert und es stand auf dem Programm für den Tag ein Besuch der Herrenhäuser Gärten.Diese wurden mit der Tram zügig erreicht.Nach dem Erwerb der Eintrittskarten,betraten Schnecke und Sportbär ein Paradies aus Farben und Formen.Es war alles vertreten,verschiedene Gartenarten,ob Barock,Rokkoko,Renaissance,Skulpturen,Springbrunnen,der Knüller ist die riesige Fontäne,sogar moderne Kunst war ausgestellt.In einem weiteren Garten ging es etwas bodenständiger zu.Hier wanderte man vom Präriegarten,über Bambushaine,Heide,Moore bis hin zu Kakteen und Orchideen.Das Auge konnte gar nicht alles erfassen.Damit die Schnecke nicht wieder zusammenbricht,wurde die eine oder andere Pause gemacht.Nach diesem wunderschönen Erlebnis sagten die Schnecke und der Sportbär den Herrenhäuser Gärten Lebewohl und machten sich zurück auf den Weg in die Stadt.Dort stärkten sie sich in einem kleinen,gemütlichen italienischen Restaurant mit Pizza und zur Belebung des Geistes gab es Cola.Dann hieß es auch schon Tschüß Hannover,bye,bye bis zum nächsten Mal.


Es waren 2 sehr schöne Tage,obwohl das Wetter nicht so einladend war,kalt,regnerisch und leider zu wenig Sonne.Außerdem hat die Schnecke gelernt,das sie nicht zum Sportbär mutieren wird,auf sich aufpassen muß, nicht zu ehrgeizig wird und sich meldet,wenn  sie Pausen braucht.
Fazit: Reisen bildet in jeglicher Hinsicht.




Dienstag, 9. August 2016

Vorfreude

Dienstag.
Woher kommt der Name eigentlich? Dazu gibt es verschiedene Deutungen hier nach zu lesen.In der deutschen und internationalen Zählung ist es der 2. Wochentag und in der jüdischen,christlichen und islamischen Zählung der 3. Wochentag.Für mich auch,da ich den Sonntag als 1.Tag der Woche ansehe.

Wie war er mein Dienstag? Bekommt er auch ein Daumen hoch,ein Sternchen oder Krönchen?
Ja bekommt er,sogar alle 3.
 Heute standen Reisevorbereitungen im Mittelpunkt des Tagesprogramms.
Der Sportbär und die Schnecke fahren morgen nach Hannover bis Donnerstag.FREUDE!!!!!!Sogar Doppelfreude,da wir 2 am Donnerstag unseren 27. Hochzeitstag feiern.Super,nicht wahr!Schaffen heut zu Tag längst nicht mehr alle.In Hannover wird morgen der wunderschöne Erlebniszoo besucht.
Sohnemann fliegt am Samstag mit seiner Clique nach Goldstrand Bulgarien.Ach ja und die Schnecke verreist nächsten Montag nach NRW zu ihrem lieben Bruder und seiner Frau.Urlaub auf dem Bauernhof.Die Waschmaschine war somit heute nochmal voll im Einsatz und das Bügeleisen flitzte über Hemden und T - Shirts.Die Koffer wurden vom Schrank geholt,abgestaubt und befüllt.Überallem schwebte die Frage: "ich packe in meinen Koffer,...?" Nach einem Blick auf die Wetter App konnte diese Frage zügig beantwortet werden und im Null Komma Nix war die Kleiderfrage geklärt.
Im Nachmittag wurde ein Spaziergang in die Stadt gemacht um diverse Kleinigkeiten für die Reise zu besorgen.
Das Abendessen wurde nochmal zum ausgiebigen Plausch genutzt und die letzten Fragen abgeklärt.
Der Abend wird heute kurz sein,es heißt ja Morgen sehr früh aufstehen.Nocheinmal schlafen und dann geht es los,ich bin jedesmal ganz aufgeregt,wenn ich verreise.

In diesem Sinne sage ich auf Wiedersehen,bis bald.
vorab Gruß aus Hannover,war mit dem Seb schon mal dort

Montag, 8. August 2016

Daumen hoch

Der Montag bekommt von mir ein dickes Daumen hoch,wie es bei FB üblich ist.Sogar noch ein Krönchen drauf.
Es lief einfach spitze heute.Die neu gewonnene Energie vom gestrigen Ausflug wirkte auch heute noch nach.Der Tag startete mit einer Sporteinheit,Gerätezirkel in meinem Rehasportcenter.Auf dem Heimweg eine Runde durch den Supermarkt gedreht und die Wirtschaft angekurbelt.Zu Hause gemerkt,es fehlt das Hackfleisch.Was man nicht im Kopf hat,hat man in den Beinen.Also nochmal los gedüst.Wo man schon mal unterwegs ist gleich noch zu Rossmann.Somit gesellte sich zum Krafttraining eine kleine Ausdauereinheit.Zur Belohnung ,als alles erledigt war gab es eine schöne Tasse Kaffee.Gut gestärkt ging es ans Wäsche waschen und Mittagessen kochen.Nach dem Essen sollst du ruhn  oder 1000 Schritte tun.Wir haben uns fürs Ausruhen entschieden und ausgiebig Siesta gehalten.
Nach dem Kaffee trinken auf zur 2. Runde.Wieder Wäsche waschen und Mittag essen für Morgen und nächste Woche  für den lieben Ehemann vor gekocht.,da ich zu meinem Bruder fahre.Im Moment bin ich sehr experimentierfreudig und so wird die Bolognesesauce mal im Römertopf geköchelt.Sie soll ja lange kochen,damit sich der Geschmack gut entwickelt und der Römertopf ist ideal für so etwas.
Gleich gibt es Abendessen und dann wird noch ein wenig gezockt und gelesen.Im Augenblick lese ich "das Gold der Meere" von Daniel Wolf,ein historischer Roman.es ist der letzte Band einer Trilogie.Es ist spannend und unterhaltsam geschrieben,außerdem bekommt man interessante Einblicke in das mittelalterliche Leben und die Geschichte der damaligen Zeit.

So nun sage ich tschüss,einen schönen Abend und bis morgen.
                         

                     

Sonntag, 7. August 2016

Traumtag mit Sternchen


Sonntag - Zeit zum :

  • Ausruhen
  • Erholen
  • Geniessen
  • Faulenzen
  • Bewegen
Wir haben uns für das Bewegen entschieden und sind wieder gewandert,diesmal auf dem Kasselsteig.
Der Kasselsteig ist ein Panoramawanderweg rund um das Kassler Becken,160 km lang und beginnt und endet am Herkules,dem Wahrzeichen der Stadt Kassel.Entstanden ist dieser Wanderweg zum 1100 jährigen Jubiläum der Stadt,die Idee dazu stammt vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgsverein.Wer nähere Informationen möchte kann hier nach  lesen.

Bei strahlendem Sonnenschein und azurblauen Himmel sind wir losmarschiert.Unser Startpunkt war Fuldabrück-Dörnhagen und Ziel Baunatal Altenbauna Stadtmitte.Es ging über Berg und Tal,vorbei an goldgelben Getreidefeldern,saftigen Wiesen,durch schattige Wälder und staubige,sonnige,heiße Straßen.Die letzten Meter bin ich wie eine Schildkröte geschlichen,aber ich habe es geschafft.
Länge der Wanderung plus eine kleine Meditationsschleife zum Anfang:  12,83 km.

Es war ein super Tag heute,bin zum Teil an meine Grenzen gestoßen,über mich hinausgewachsen,müde,zu gleich euphorisch,meine Knochen wissen was sie getan haben,sie haben aber auch eine große Portion Fitness und Gelenkschmiere bekommen, die Haut durfte tüchtig Sonne und frische Luft tanken,die Vitamin D Produktion ist ordentlich angekurbelt worden,Glückshormone en Masse gebildet,es wurden viele Fotos geknipst,lecker gegessen, kurz um ich bin total happy.
Jetzt bin ich gespannt auf den Montag.


Samstag, 6. August 2016

Weniger ist mehr


Also mit einem Langzeitgedächtnis bin ich gerade nicht gesegnet.Ich saß doch gerade grübelend vor dem PC und habe fieberhaft überlegt,was sich so  in meiner Schale des Lebens diese Woche angesammelt hat.Komischerweise hätte ich ein Menge Dinge  aufzählen können,die diese Woche nicht so perfekt abgelaufen sind.Der innere Kritiker hat sich mal wieder unerlaubterweise in meinem Kopf breit gemacht und nörgelte in einer Tour herum.Da habe ich wohl vergessen,die Tür zu schließen für diesen unangenehmen Burschen.Es ist mir aber  doch noch gelungen,ein paar Sonnenstrahlen ein zu fangen,passend zu meinem neuen Lebenstil sind es nur ein paar wenige.Das macht aber gar nichts,wie hießt es so schön:"Kleinvieh macht auch Mist."


Man soll sich nämlich auch über die kleinen Dinge im Leben freuen.

Jedes Jahr im Sommer findet bei uns der Zissel statt,eine Art Volksfest gegründet von den Wassersportvereinen hier vor Ort.Mein Mann und ich hatten uns letzten Samstag spontan entschieden,diesem Fest einen Besuch ab zu statten.Ein Höhepunkt dieses Festes ist das Fackelschwimmen und obwohl wir schon lange hier wohnen,haben wir dieses beeindruckende Spektatel dieses Jahr zum ersten Mal gesehen.Es war ein sehr  schöner Abend mit vielen interessanten Impressionen.
Diese möchte ich mit euch teilen.



Jetzt werden die Sonnenstrahlen schön in mein Schatzkästchen gepackt und morgen wird dann in die neue Woche gestartet.Mal schauen,was sie so im Gepäck hat,Auf eine Sache freue ich mich jetzt schon,unsere Kurzreise nach Hannover.

Der Kaffee ist fertig


Doch was wäre der Kaffee ohne den Kuchen.Ein Ausspruch meines Vaters war:"Ich kann doch nicht so trockenen Kaffee trinken." Recht hatte er,Kaffee ohne Kuchen ist wie ein Hund ohne Schwanz.
Darum wurde auch heute wieder das Nudelholz geschwungen und ein Blech  Kuchen gebacken.
Es ist Olympiade und passend dazu gibt es Kokoskuchen.Wenn man dann vor dem Fernseher sitzt und gespannt das Geschehen verfolgt hat man auch zu Hause ein wenig exotisches Flair.



                                                              

Wir haben unseren Kaffeeklatsch ganz gemütlich auf dem Balkon gehalten.


Wer noch keinen Kuchen für den morgigen Tag hat,darf gerne mein Rezept nachbacken.Er ist einfach und schnell gemacht.Außerdem superlecker.
Jetzt macht es gut und ich wünsche euch ein erholsames Wochenende.

Dienstag, 2. August 2016

Lovos

Nanu,was ist das denn für eine Überschrift?Ich wette,viele können mit dem Begriff wenig anfangen.
Ich bis vor ein paar Minuten auch nicht.
Lovos ist ein Akronym für den Minimalismus und ist die Abkürzung für Lifestyle of Voluntary Simplicity.Wer mehr darüber wissen möchte schaut hier nach.

Warum nun diese Überschrift? Es ist für mich die Lösung für mein Leben.Ich habe den Minimalismus für mich entdeckt.Ich habe ja schon darüber berichtet,das mir das Überangebot in jeglicher Form der heutigen Zeit auf die Nerven geht.Wir sind nur noch eine Konsumgesellschaft mit Eurozeichen in den Augen.Wieviel Zeit und Geld wird darauf verschwendet,dem neusten Trend hinter her zu jagen.Was heute noch in ist,ist Morgen schon von vorgestern.Geht etwas kaputt,egal,ab in die Mülltonne,etwas Neues muß her.Was,das Gerät ist schon 2 Jahre alt,das kann man nicht mehr reparieren.Wie oft hört man den Satz.Ich bin nicht gegen Fortschritt,er ist wichtig,sonst würden wir noch wie die Neandertaler durch die Wälder streifen.Nur dieses zuviel stört mich.Überhaupt alles was zu viel,zu laut,zu hektisch usw. ist stört mich.Es ist für mich eine Reizüberflutung und die tut mir nicht gut,meinem Körper nicht und meiner Seele schon gar nicht.
Also frei nach Wilhelm Busch,lautet mein Entschluss,das sich etwas ändern muß.Ich setze für mich einen Gegentrend.Habe ich schon in meiner Jugend gemacht,da bin ich auch nicht wie ein Schaf mit der Herde mitgetrottet.Ich habe mich nach meinen Interessen gerichtet.Ein Beispiel,in der Schule wurden wir in den letzten 2 Klassen nach Zweigen unterteilt,einen sozialen,einen mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Zweig.Der überwiegende Teil der Herde entschied sich für den sozialen Teil,ein Paar für die Mathematik und Naturwissenschaft und ich als einzige aus der Klasse für Sprachen.Da war der Aufschrei groß,nur meinem Klassenlehrer imponierte das.
Doch im Laufe der Zeit bin ich mit der Masse verschmolzen und in ihr untergegangen.Ich war ein Schaf unter Schafen,habe fleißig alles gemacht wie alle anderen und immer schön im Gleichklang geblökt.Ich weiß gar nicht mehr wann,fing es in meinem Inneren an zu rumoren,es war so ein diffuses Gefühl,so als ob etwas in meinem Inneren anfängt zu brodeln.Wie ein Vulkan,kurz vor dem Ausbruch.Das Schlüsselerlebnis für mich war der Kurzbesuch im Bergkloster Bestwig.Da ist der Vulkan so zu sagen ausgebrochen und jetzt spuckt er Asche und Lava.
Da ich nun in meinem Inneren alles alte,verkrustete,verstaubte und verhärtete ausgespuckt habe,wird auch das Äußere erneuert.Letzte Woche wurde schon der Kleiderschrank aufgeräumt.Montag war der Kopf bzw. die Haare an der Reihe.Mich ziert jetzt ein superkurzer,sehr schicker neuer Haarschnitt.Färben tue ich ja schon lange nicht mehr,grau ist das neue blond.Bei mir sind es bis jetzt nur ein paar graue Strähnchen.Mein Gesicht wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr mit Make.up zugekleistert,nur auf Lippenstift verzichte ich nicht.Die nächste Baustelle wird mein eigenes Konsumverhalten sein.Wenn ich etwas verändern möchte,sollte ich bei mir selber anfangen.So werde ich diesen Monat versuchen mal nicht in den Schnäppchenjäger Modus zu verfallen und wie ein Eichhörnchen alles sammeln.
Was ebenfalls noch auf meiner TO Do Liste steht,ist der Umgang mit meinen Mitmenschen.Mein neues Motto ist:"Jeder Mensch ist wertvoll und gut so wie er ist."Der Kritiker in mir,der nicht nur mich sonder auch oft meine Mitmenschen arg malträtiert hat;wird in die Wüste geschickt.
Also so zu sagen eine rund um Erneuerung oder Rückkehr zum alten,ursprünglichen ICH.Und was soll ich euch sagen,es fühlt sich gut an,richtig gut,dabei stehe ich erst am Anfang meines neuen Lebensstils.Es passt alles,man fühlt sich wohl.Es ist so wie mit neuen Schuhen,rein schlüpfen und wenn nichts drückt sind es genau die richtigen.

Fazit des Ganzen . "Weniger ist mehr."

Aus diesem Grund höre ich jetzt auch auf zu schreiben und zeige euch als Abschluss meinen neuen Schopf.