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Hallo,ich bin Pippi.
Ü 50,aber nicht alt,nur etwas in die Jahre gekommen.Zu mir gehören ein lieber Mann und 2 erwachsene Jungs.
Ich liebe das Meer,Wolken,Sonnenschein,Regen,nur den Schnee nicht so sehr.Ich bin gerne in der Natur .Man findet mich aber auch auf dem Sofa,gemütlich lesend oder fernsehen.
Ich bin sehr kreativ,male,bastle,schreibe,fotografiere,dekoriere,koch,backe,also Hände und Geist sind immer in Bewegung.
Sport mache ich auch: Walken und Schwimmen.Wer rastet,der rostet.
Ich bin ganz sanft,kann aber auch die Krallen zeigen.
Meist gut gelaunt,doch ich kann auch zickig sein.
Mal brav,mal böse.
Doch vorallem : ICH BIN ICH.Nicht perfekt,aber einzigartig.
Eine Königstochter,von Gott geliebt und gewollt.

Mein Lebensmotto: "Hinfallen,Aufstehen,Krönchen richten und Weitergehen."

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Dienstag, 2. August 2016

Lovos

Nanu,was ist das denn für eine Überschrift?Ich wette,viele können mit dem Begriff wenig anfangen.
Ich bis vor ein paar Minuten auch nicht.
Lovos ist ein Akronym für den Minimalismus und ist die Abkürzung für Lifestyle of Voluntary Simplicity.Wer mehr darüber wissen möchte schaut hier nach.

Warum nun diese Überschrift? Es ist für mich die Lösung für mein Leben.Ich habe den Minimalismus für mich entdeckt.Ich habe ja schon darüber berichtet,das mir das Überangebot in jeglicher Form der heutigen Zeit auf die Nerven geht.Wir sind nur noch eine Konsumgesellschaft mit Eurozeichen in den Augen.Wieviel Zeit und Geld wird darauf verschwendet,dem neusten Trend hinter her zu jagen.Was heute noch in ist,ist Morgen schon von vorgestern.Geht etwas kaputt,egal,ab in die Mülltonne,etwas Neues muß her.Was,das Gerät ist schon 2 Jahre alt,das kann man nicht mehr reparieren.Wie oft hört man den Satz.Ich bin nicht gegen Fortschritt,er ist wichtig,sonst würden wir noch wie die Neandertaler durch die Wälder streifen.Nur dieses zuviel stört mich.Überhaupt alles was zu viel,zu laut,zu hektisch usw. ist stört mich.Es ist für mich eine Reizüberflutung und die tut mir nicht gut,meinem Körper nicht und meiner Seele schon gar nicht.
Also frei nach Wilhelm Busch,lautet mein Entschluss,das sich etwas ändern muß.Ich setze für mich einen Gegentrend.Habe ich schon in meiner Jugend gemacht,da bin ich auch nicht wie ein Schaf mit der Herde mitgetrottet.Ich habe mich nach meinen Interessen gerichtet.Ein Beispiel,in der Schule wurden wir in den letzten 2 Klassen nach Zweigen unterteilt,einen sozialen,einen mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Zweig.Der überwiegende Teil der Herde entschied sich für den sozialen Teil,ein Paar für die Mathematik und Naturwissenschaft und ich als einzige aus der Klasse für Sprachen.Da war der Aufschrei groß,nur meinem Klassenlehrer imponierte das.
Doch im Laufe der Zeit bin ich mit der Masse verschmolzen und in ihr untergegangen.Ich war ein Schaf unter Schafen,habe fleißig alles gemacht wie alle anderen und immer schön im Gleichklang geblökt.Ich weiß gar nicht mehr wann,fing es in meinem Inneren an zu rumoren,es war so ein diffuses Gefühl,so als ob etwas in meinem Inneren anfängt zu brodeln.Wie ein Vulkan,kurz vor dem Ausbruch.Das Schlüsselerlebnis für mich war der Kurzbesuch im Bergkloster Bestwig.Da ist der Vulkan so zu sagen ausgebrochen und jetzt spuckt er Asche und Lava.
Da ich nun in meinem Inneren alles alte,verkrustete,verstaubte und verhärtete ausgespuckt habe,wird auch das Äußere erneuert.Letzte Woche wurde schon der Kleiderschrank aufgeräumt.Montag war der Kopf bzw. die Haare an der Reihe.Mich ziert jetzt ein superkurzer,sehr schicker neuer Haarschnitt.Färben tue ich ja schon lange nicht mehr,grau ist das neue blond.Bei mir sind es bis jetzt nur ein paar graue Strähnchen.Mein Gesicht wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr mit Make.up zugekleistert,nur auf Lippenstift verzichte ich nicht.Die nächste Baustelle wird mein eigenes Konsumverhalten sein.Wenn ich etwas verändern möchte,sollte ich bei mir selber anfangen.So werde ich diesen Monat versuchen mal nicht in den Schnäppchenjäger Modus zu verfallen und wie ein Eichhörnchen alles sammeln.
Was ebenfalls noch auf meiner TO Do Liste steht,ist der Umgang mit meinen Mitmenschen.Mein neues Motto ist:"Jeder Mensch ist wertvoll und gut so wie er ist."Der Kritiker in mir,der nicht nur mich sonder auch oft meine Mitmenschen arg malträtiert hat;wird in die Wüste geschickt.
Also so zu sagen eine rund um Erneuerung oder Rückkehr zum alten,ursprünglichen ICH.Und was soll ich euch sagen,es fühlt sich gut an,richtig gut,dabei stehe ich erst am Anfang meines neuen Lebensstils.Es passt alles,man fühlt sich wohl.Es ist so wie mit neuen Schuhen,rein schlüpfen und wenn nichts drückt sind es genau die richtigen.

Fazit des Ganzen . "Weniger ist mehr."

Aus diesem Grund höre ich jetzt auch auf zu schreiben und zeige euch als Abschluss meinen neuen Schopf.



1 Kommentar:

  1. Na, da geht ja wirklich ganz ganz viel bei dir!!!
    Ich wünsche dir herzlichst einen guten weiteren Weg mir viel Erfüllung und Freude! Schicke kurze Frisur!
    Sei herzlich gegrüßt
    von Monika*

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