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Herzlich willkommen bei Pippilotta. Zwischen Worten, Farben und Gedanken entsteht Raum für Geschichten. Hier teile ich Geschichten, Gedichte, Briefe, Zeichnungen und kleine Alltagsmomente, die zum Innehalten einladen.

Samstag, 30. Juli 2016

Zeit zurück zu schauen


Was,schon wieder Samstag? Kaum zu glauben,aber wahr.Eine weitere Woche ist vorbei,Geschichte so zu sagen.
Viele Dinge sind passiert,viele Begegnungen haben statt gefunden.Es gab schöne,lustige,traurige,nachdenkliche Ereignisse.Menschen wurden geboren,Menschen sind gestorben.Die Sonne ging auf,die Sonne ging unter.Also der ganze normale Lauf der Dinge,auch hier bei uns zu Hause.
Ich habe wieder gesammelt diese Woche,meine Sonnenstrahlen und sie liebevoll in mein Schatzkästchen zu den anderen schönen Erinnerungen gepackt.Es ist so einiges zusammen gekommen.
Doch seht selbst:  

Damit verabschiede ich mich ins Wochenende und sage Tschüß bis nächste Woche.
Gottes Segen begleite und behüte euch.

Samstag - Wochenende - Zeit zum Ausruhen und Geniessen



Heute wurde wieder der Holzlöffel geschwungen und ein paar Leckereien zum Kaffee zubereitet.
Es ist Beerenzeit und so versteckten sich ein paar saftige Heidelbeeren im Teig.
Was hat Pippi denn nun Feines gezaubert?

Heidelbeermuffins

Das Rezept habe ich von einer App auf meinem Smartphone,sie heißt "Rezepte Kochbuch".Hier bin ich schon sehr oft fündig geworden.Die Rezepte sind alle wunderbar Alltags tauglich,sehr gut erklärt
und schmecken sehr lecker.
Nun aber zu unseren Muffins.


Wie ihr sehr ein einfaches und unkompliziertes Rezept.wichtig ist,das man wirklich trockene und nasse Zutaten getrennt verrührt.Das Zusammen mischen der beiden Schüsseln sollte mit einem Schneebesen gemacht werden und nur kurz vermischen, sonst werden die Muffins schnell klumpig.
Heute Nachmittag hatten sie ihren Einstand mit einem leckeren,heißen Espresso.Einfach nur himmlisch.
Na.auf den Geschmack gekommen.Dann einfach  selber backen.


Dienstag, 26. Juli 2016

Die Idee des Tages

Heute war ja bei mir Aufräumen angesagt.Im Moment versuche ich Situationen zu vermeiden,die mir Stress verursachen können,mein Lebensbeet soll ja hübsch ordentlich aussehen.Eine solche ist die Auswahl des Outfits.
Ich glaube,besonders wir Frauen haben eins gemeinsam,was ziehen wir an? Jeden Morgen das gleiche Spiel.Wenn man bzw. Frau genügend Zeit hat,stundenlang die verschieden Outfits an zu probieren ist es ok.Nur,wenn ich unter Zeitdruck stehe,ist doch das Chaos schon vor programmiert.Auch wenn ich keine Hektik mag und im Prinzip immer alles rechtzeitig vorbereitet,passiert es schon mal das ich die Zeit vergesse und mich  in Windeseile anziehen muß. Meistens bin ich dann schon so nervös,das ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe und plan- und kopflos meinen Kleiderschrank durchfühle.Habe ich es endlich geschafft und irgendeine Kledasche hüllt mich ein,kommt der nette Spiegel und flüstert hämisch:"So willst du rausgehen?Die Farbe,der Pullover ist zu eng,zu weit,schau mal die Speckröllchen und so geht das in einer Tour."Richtig nett und aufbauend.Manchmal schaffe ich noch ein anderes Teil zu schnappen,aber meistens sause ich dann in meinem unvorteilhaften Outfit los.Prompt fühle ich mich unwohl,denke alle starren mich an und der Rest des Tages ist gelaufen.Dann brauchen bloß noch ein paar winzige Kleinigkeiten dazu kommen und ich verwandele mich in ein Nervenbündel.Seele und Körper gehen getrennte Wege.So ist das halt mit mir empfindsamen Schneckenseele,doch man braucht ja nicht wissentlich in sein Unglück zu rennen.So habe ich mir heute Nachmittag Zeit genommen,meine ganzen Klamotten aus dem Kleiderschrank befördert und in aller Ruhe verschieden Outfits zusammengestellt.Und nicht nur das,ich habe Fotos gemacht,eine Collage erstellt und diese ausgedruckt und in meinen Kleiderschrank gehängt.Die Schals wurden von den Tüchern getrennt und auf der anderen Seite platziert.So sehe ich mit einem Blick meine Outfits,kann sofort gezielt danach greifen und bin im Null Komma nix angezogen.Absolut genial,oder?
Außerdem machte der Kleiderschrank gleich mal Bekanntschaft mit Putzmittel und Lappen.Jetzt sieht alles wieder ordentlich aus und ein "Unkraut" in meinem Lebensbeet ist beseitigt.


                                 

Schnecken, Windhunde und anderes Getier

Bei mir ist heute Aufräumtag.In meinem Lebensbeet sind noch einige Stellen,die ich reparieren muß .Kaum hatte ich die Trampelspuren von der letzten Woche etwas glatt geharkt,kamen gestern neue hinzu.Ich glaube,mein Lebensbeet liegt zu ungeschützt,es wird doch einen kleinen Schutzwall bekommen,so eine hübsche,grüne Hecke rund herum.
Da außerdem auf dem Beet doch ein ziemliches Chaos herrscht,wird aufgeräumt.Bei zu vielen Pflanzen verliert man schnell den Überblick.
Auf meinem Lebensbeet kann ich im Augenblick keine Unordnung gebrauchen,in jeglicher Form.
Um mich herum herrscht schon genug Unruhe,Lärm,Streit,Angst,Terror,Hass,Neid,Hektik und was weiß ich noch alles.
Der nächste Punkt,der mich echt überfordert,ist diese Hektik,dieses Schnell.Ich bin schon gegen das Wort allergisch,schnell mal dies,schnell mal das.Wie sagte meine Oma so oft:"Schnell ist auch schon langsam gestorben."Und jeder will etwas von einem,von allen Seiten prasselt ein Feuerwerk von Worten auf einen ein.Meine Seele hat manchmal noch nicht das eine Gespräch,die eine Frage oder Aufforderung verarbeitet,da kommt schon der Nächste und möchte etwas von mir.Wehe,wenn man dann nicht sofort reagiert,dann hagelt es das nächste Feuerwerk an  zum Teil bösen Worten.Auf den Punkt gebracht,meine Mitmenschen sind schon in Honolulu und ich stehe noch am Flughafen.
Das macht mich oft traurig und ich fühle mich dann wie ein altes Fossil aus einer anderen Zeit.
Deswegen werde ich heute aktiv und kreativ und räume auf.wenn in meinem Kopf Chaos herrscht,brauchen meine Hände etwas zu tun.Ich hoffe,das dann Körper und Seele wieder zusammen wachsen.
Wenn dann mein Lebensbeet wieder tip top in Ordnung ist,pflanze  ich eine schöne,grüne Hecke um mein Beet und stelle ein dickes,großes Schild davor:"Pippi`s Schneckenreich."Schnecken tiere bilder
Ich bin dann die Schneckenprinzessin und krieche ganz stolz und erhaben durch mein kleines Reich.Windhunde,Rennmäuse und Brüllaffen sind Willkommen,jedoch dürfen sie nur auf den Wegen bleiben und müssen sich ruhig und still verhalten.
               
Vielleicht merken diese Spezies dann,das man ohne viel Wind,Gerenne und Gebrülle durchs Leben kommt.Wir brauchen uns nicht gegenseitig zu bekämpfen,sondern können uns ergänzen.
 


Samstag, 23. Juli 2016

Kaffeeklatsch - Zeit für ein leckeres Stück Kuchen


Auch oder gerade heute wurde wieder gebacken.Um ein Zeichen zu setzen.Alltag wird,wenn auch etwas mühevoll gelebt.Zum Alltag gehören Rituale wie das Kuchen backen am Samstag.Das wurde schon in meinem Elternhaus  so gemacht und ich habe es von meiner Mutter übernommen.Rituale sind in dieser unruhigen von Angst,Terror und Hass überschatteten Welt wichtig um einen Gegenpol zu schaffen.Rituale geben Halt und Geborgenheit.
Kuchen backen ist für mich fast wie Meditation.Ich entspanne dabei,unter meinen Händen entsteht etwas Neues.Die Wärme meiner Küche und die vielen verschiedenen Düfte nach Vanille,Butter,Zucker,Zimt,Marzipan hüllen mich in eine liebevolle Wolke aus Erinnerungen.
Heute habe ich mal ein neues Rezept ausprobiert,das ich auf meiner Dr. Oetker App gefunden habe.

Pflaumen - Marzipankuchen

Man nehme:
ca 2 kg Pflaumen
200 g Marzipan Rohmasse
2 Eier
1 Tl Zimt gemahlen
375 g Mehl( ich habe Dinkelmehl 1050 verwendet)
1 Pack. Dr.Oetker Hefeteig Garant
80 g Zucker
1 Pr Salz
1 Vanillezucker
150 ml Milch
1 Ei
80 g weiche Butter
50 g  gehobelte Mandeln zum Bestreuen


  1. Zuerst werden die Pflaumen gewaschen und entsteint.Den Backofen vorheizen auf 180 ° C.Das Backblech einfetten.
  2. Marzipan in kleine Stücke schneiden,in eine Rührschüssel geben und mit den Eiern zu einer geschmeidigen Masse verrühren.Zimt unterrühren.
  3. Mehl mit Hefeteig-Garant vermischen.Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles mit demMixer(Knethaken) in 2 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig auf dem Backblech ausrollen und mit der Marzipanmasse bestreichen.Die Pflaumen auf dem Boden verteilen(ich habe noch 2 Äpfel genommen,da zu wenig Pflaumen) und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.Den Kuchen 15 Minuten ruhen lassen und dann backen.
  5. Einschub: Mitte Backzeit ca 30 Minuten
  6. Den fertigen Kuchen auf einem Rost abkühlen lassen ,in Stücke schneiden und servieren.(Quelle Dr. Oetker)
Der Kuchen wurde natürlich schon heute Nachmittag probiert zusammen  mit einer schönen,heißen Tasse Kaffee.Es ist eine interessante Variante und schmeckt sehr gut.Ich habe heute zum erstenmal mit Hefeteig Garant gebacken und bin positiv überrascht.Die Zubereitungszeits verkürzt sich und trotzdem geht der Teig gut auf und ist locker.Dieses Produkt wird in meiner Küche Einzug halten,eine gute Alternative,wenn man mit Hefe backen möchte und nicht viel Zeit hat.




            

Danken = Tanken - mein Wochenrückblick


Achtung!Ich warne vor.Heute wird es ein etwas längerer und auch zum Teil philosophischer Text.

Bis gestern war die vergangene Woche noch ganz normal und ich konnte den einen oder anderen Erfolg verbuchen.Doch gestern war ein schwarzer Tag,rabenschwarz.Black Friday.
Der Morgen ließ sich einigermaßen an ,aber ab Mittag ging es stetig bergab.
12.00 Uhr Mittags,High noon.Über mein schöne neues Lebensbeet sind dunkle Gewitterwolken gezogen und jemand ist mit seinen schweren Stiefeln einfach darauf rum getrampelt.Das Unkraut von neulich konnte ich noch mit meinen Walkingschuhen zertreten,doch gestern stand ich erstmal vor meinem Beet und war einfach nur traurig.Meine zarten jungen Pflänzchen hatten ziemlichen Schaden genommen und lagen wie zerbrochene Schilfrohre am Boden.Durch den Nachmittag schlich ich so dahin und leckte meine Wunden.Dann am Abend die Hiobsbotschaft aus München.Wahllos auf wehrlose Menschen geschossen,die einfach nur einkaufen gehen  oder eine Kleinigkeit essen wollten.Stundenlang eine Stadt im Ausnahmezustand.Ich war fassungslos,traurig,wütend.Plötzlich auch die Angst wieder da.Ich habe nicht gut geschlafen und war heute morgen ziemlich gerädert.
Dann habe ich mein ganz Leid Gott auf den Tisch geknallt und so wie Hiob ihn richtig angeklagt und angeschrien.Ich fragte ihn: "Warum lässt du das zu? Wieso hilfst du nicht? Warum verhinderst du so etwas nicht?"
Heute beim Kaffee,meinte mein Mann irgendetwas läuft in unserer Gesellschaft mächtig schief.Wie gehen wir nur miteinander um.Wo ist die Menschlichkeit,die Nächstenliebe,die Achtung,der Respekt voreinander? WO,WO,WO???? 
Es fängt wirklich im Kleinen an und zieht immer größere Kreise.Jeder will immer mehr haben,es steht nur der Profit im Vordergrund und statt Lächeln haben die Menschen Eurozeichen in den Augen.
Nein,ich verstehe es nicht und will auch so nicht leben.Meine Seele schreit und weint.Der erste Impuls,ich ziehe mich wieder in mein Schneckenhaus zurück.Nein,da bin ich doch erst aus gezogen.Ich kann das Leid und Elend der Welt nicht verhindern,aber ich kann einen kleinen Schutzzaun um mich bauen der das größte Unheil fern hält.
Ich zitiere Pippi Langstrumpf: " Ich ziehe in meine Villa Kunterbunt und mache mir die Welt,wie sie mir gefällt. Ab und zu verreise ich ins Takatukaland und lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen."
So habe ich mich geschüttelt , trotzig mein Kinn Richtung Himmel gestreckt und dem ganzen Leid und Elend eine lange Nase gedreht.Nein,ich lasse mich von dir nicht unterkriegen.Das ist doch dein Ziel,das ich im Staub krieche.Nein,dort wirst du mich nicht finden.Ich lebe,jetzt erst recht.
So bin ich nochmal ruhig in mich gegangen und habe nach Sonnenstrahlen Ausschau gehalten.
Ja,es gab diese Woche trotz allem Leid auch Sonnenstrahlen.Die sollen unsere Dunkelheit erhellen.
Hier sind sie :

  • wunderschöner Walkingspaziergang am frühen Morgen
  • laue Sommerabende auf dem Balkon
  • endlich Sommer
  • viel Sonne
  • gute Kursstunde bei Therapie Aktiv
  • kein Speiseplan und trotzdem nicht verhungert
  • meine wunderschönen  Balkonblumen
  • Besuch von unserem Großen morgen am Sonntag
Ja,man darf nicht den Blick verlieren für die vielen kleinen Kostbarkeiten ,die einem so über den Weg laufen.

In diesem Sinne wünsche ich euch 

Wochenende


Mittwoch, 20. Juli 2016

Carpe Diem






Nutze den Tag,so dachten der Sportbär und meine Wenigkeit heute morgen und sind schon gaaaaaaaaaaanz früh in den heutigen Mittwoch gestartet.Die Idee dazu kam vom  Sportbär alias mein lieber Mann.
Was haben wir denn nun gemacht heute so in aller Frühe?

NORDIC WALKING

Der Wecker schrillte um 5.30 Uhr erbarmungslos in lauten Tönen und riss uns aus den schönsten Träumen.Der Schweinehund war sofort alarmiert und bat um Gnade."Nein,bitte nicht.Nicht aufstehen,weiterschlafen,bitte",so jammerte er vor sich hin.Nee,was denkt der sich,weiterschlafen,ich glaube ich spinne.Draußen blauer Himmel,Sonnenschein und kühle Luft und der will schlafen.Tztztzt.Also schwungvoll die Beine aus dem Bett befördert,Katzenwäsche gemacht und ein Superminifrühstück verputzt.Das heißt eine Tasse Kaffee und eine Banane.
Um 6.00 Uhr fiel der Startschuss zum Frühsport.Die ersten Meter lief man noch wie ferngesteuert,aber als wir durchs goldene Tor in unsere geliebte Karlsaue liefen war alle Müdigkeit wie weggeblasen.Es war einfach nur fantastisch.Das Licht,alles so weich und goldenen,die Farben und die Luft,ich sage euch wie im Paradies.Der Blick vom Küchengraben Richtung Orangerie,ein Traum.Die Bäume spiegelten sich im Wasser und in der Ferne lag die Orangerie in goldenes Sonnenlicht getaucht.Aus den Wiesen stiegen die Morgennebel empor,wie hauchdünne feine,weiße Schleier.Was erstaunlich war,nicht nur wir hatten die Idee,sondern es liefen doch tatsächlich eine Handvoll Sportler ebenfalls ihre Runden.
Auf dem Rückweg wurde ein Zwischenstopp beim Bäcker eingelegt und eine Tüte ofenfrische Brötchen eingekauft.Zu Hause ging es ins kühle Nass bzw. unter die Dusche und im Anschluss haben wir uns mit einem fürstlichen Frühstück belohnt.
Ich kann nur sagen,das ich auf mich selber stolz bin und mich freue wie ein Schneekönig.
Endlich ist der starre Panzer der Routine von mir abgefallen.
Endlich lebe ich.
Endlich bin ich mutig.
Endlich bin ich spontan.
Endlich bin ich offen für Neues.
Endlich bin ich frei
Endlich schaue ich über den Tellerrand
Endlich bin ich ICH.

Also,seid mutig,spontan,offen und lebt euer Leben.


die Strecke unserer Walkingrunde

Montag, 18. Juli 2016

Ruhe - ein Impuls zum Wochenanfang

Es ist Montag und wieder liegt eine neue Woche vor uns.
Für die kommende Woche möchte ich euch einen Impuls mit auf den Weg geben,der euch in  dieser Woche begleiten soll.

Ruhe

Ja es geht um Ruhe,um Stille.Wie oft sehnen wir uns nach Ruhe und Stille.Wir möchten uns am liebsten eine Decke über den Kopf ziehen und uns in eine geschützte Höhle zurück ziehen um nichts vom Lärm der Welt mit zu bekommen.Paradoxerweise versuchen wir die Ruhe oft zu erzwingen indem wir laut "RUHE" brüllen.Doch ist es wirklich nur das abstellen von Lärm was wir uns wünschen oder steckt mehr dahinter?
Indem wir die Lärmquelle abstellen kommen wir nicht wirklich zur Ruhe.Ruhe finden wir oft nur in uns selber.
Es sind nicht nur die vielen Geräusche um uns herum,das Hupen der Autos,das Schreien der Kinder,die ständige Dauerberieselung in den Geschäften,das Handygebimmel überall,das Gerede der Menschen usw.,nein es ist die Unruhe in uns.
In unserer schnelllebigen Zeit wird viel zu viel von uns gefordert.Hier ein Auge am Bildschirm,da ein Ohr am Handy,in der Hand den Kaffee to go,die Gedanken bei der nächsten Aufgabe.So geht es permanent,Tag für Tag,Woche für Woche,Monat für Monat,Jahr für Jahr.
Dann plötzlich schreit die Seele laut auf und verlangt nach Ruhe,nach Stille.Es sind aber nicht nur die vielen Aufgaben und Anforderungen.Es ist auch mein Umgang mit mir selber,mit den Mitmenschen,mit Sorgen,Ängsten,Neid,Gier,Unglück,Leid,u.v.m.

Wenn ich wirkliche Ruhe haben will,muß ich zuerst Frieden mit mir selber schließen,loslassen,mir und den anderen Menschen Raum geben.Meine Mitte finden.Den Dingen ihren Lauf lassen.Dann kann ich auch im dicksten Trubel des Alltages Ruhe finden.
Es gibt nun verschiedene Wege um dort hin zu gelangen.Für mich ist es der Glaube an Gott.Bei Gott komme ich zur Ruhe.Er lädt mich an seinen Tisch ein.Kein Zutritt haben dort Ängste,Sorgen,Gier,Neid,Schuld,Leid,Verleumdungen,Verletzungen,....An seinem Tisch darf ich Platz nehmen,zur Ruhe kommen und Frieden einatmen.Bei ihm kann ich alles loswerden,was mir schwer auf der Seele lastet und mir die Ruhe raubt.Gott nimmt uns so wie wir sind,hört zu und macht heil.
Gott ist meine Kraftquelle,mein Ruhepol.Manchmal zweifle ich auch und fühle mich nicht gehört,aber auch dafür hat Gott Verständnis.
Beim Lesen in der Bibel komme ich zur Ruhe und bekomme viele Antworten auf meine Fragen.
Das ist eine Art um wirkliche innere Ruhe und Stille zu finden,jeder muß nun schauen,welche Art zur Ruhe zu kommen für ihn passend ist.

Zum Abschluss präsentiere ich euch eine freie Assoziation zum Thema Ruhe.Es sind Begriffe die ich persönlich mit dem Wort Ruhe in Verbindung bringe.
Ich wünsche euch allen eine schöne,ruhige und stille Sommerwoche.Haltet euer Gesicht in die Sonne und spürt den Wind auf eurer Haut.Seid einfach da und genießt das Leben.



Sonntag, 17. Juli 2016

Urlaub für die Seele

"Warum in die Ferne schweifen,wenn das Gute liegt so nah."
                                                                                                             Johann Wolfgang von Goethe


Genau das haben wir uns heute gedacht und haben mal wieder unsere traumhaft schöne Umgebung
erwandert bzw. erwalkt.Nachdem wir so zu sagen das "Häusermeer durch schwommen" hatten ging es zunächst wieder durch die wunderschöne Karlsaue.Weiter ging es  vorbei an gelben Getreidefeldern,über eine malerische Brücke mit einem phantastischen Blick auf Kassel und Umgebung,durch die renaturierte Fuldaue mit einer üppig grünen Natur,herrlichen Bäumen ,saftigen Wiesen,einem großen Maisfeld gesäumt mit leuchtend roten Mohnblumen und weißer wilder Kamille bis zur Fulda.Jetzt schlängelte sich der gut ausgebaute Rad-und Fußweg idyllische am Ufer der Fulda entlang.Große,verzweigte Bäume säumten unseren Weg.Hohes Schilfgras säuselte leise im Wind,auf dem Fluß tummelten sich Enten und Familie Schwan zog ihre Bahnen.Wasserskifahrer flogen rasant über das Wasser.Radfahrer,Jogger,Walker,Spaziergänger mit Hund ,alles was Beine hat war mit uns auf der Wanderschaft.Gegen Mittag erreichten wir unseren Wendepunkt,die Autobahnbrücke in Fuldabrück Bergshausen.Eigentlich wollten wir bevor es auf den Heimweg ging eine gemütliches Päuschen machen.Ein kleine Gaststääte im Blockhausstil lud zum Verweilen ein.So dachten wir,doch leider wurden wir entäuscht.Unfreundliches Personal und überwiegend reservierte Plätze machten unseren Traum vom Kaffeetrinken mit Blick auf die Fulda zunichte.Unsere Kaffee haben wir zwar getrunken,aber leider ziemlich zügig.Wir sind dann ein paar Schritte weiter und haben uns auf eine Bank mit einer alten Pumpe davor gesetzt.Nun konnten wir in aller Ruhe unsere wohlverdiente pause machen.Die Füße ausruhen,den Blick schweifen lassen  auf die träge vor sich hinfließende Fulda ,die gelben Felder und den grünen Wald.Gut gestärkt und erholt wurde der Heimweg angetreten.Nachdem wir so eine ganze Weile vor uns hin getrottet sind erlahmten unsere Füße .Also wurde kurzerhand entschieden,das an den Messehallen das Ziel unserer Walkingrunde ist.Der Bus und die Straßenbahn fuhren uns dann ganz entspannt nach Hause.
Letzte Woche setzte uns die Sonne ziemlich zu und heute war es der Regen.Kurzzeitig dachte ich,das ich in Afrika bin.2 sehr heftige,sintflutartige Regenschauer prasselten auf uns hernieder.Zum Glück boten beide mal Bäume einen kleinen Schutz.Als Entschädigung durften wir im Anschluß die klare,frische Luft schnuppern und einen blank geputzten Himmel bewundern.
Es war wieder ein herrlich Sommersonntag.Wir konnten auftanken für die kommende Woche.Es war ein Miniurlaub für die Seele und auch für den Körper.Unsere Gelenke wurden gut geölt und geschmiert.Insgesamt sind wir heute knapp 13 Km gewandert,das sind schon 4 km mehr als vorige Woche.Ich bin super stolz auf mich und klopfe mir mal selber auf die Schulter.
Ich liebe Collagen,wie man ja schon jüngst gemerkt hat.Jetzt habe ich so eine tolle Collagenapp,mit dieser habe ich die folgende Collage erstellt.Ich finde,so hat man die Bilder kompakt und übersichtlich.


Samstag, 16. Juli 2016

Kaffeklatsch






Wie schnell doch so eine Woche vergeht.Nun ist schon wieder Samstag und wir dürfen es uns mit Kaffee und Kuchen gut gehen lassen.
Heute war ich mal experimentierfreudig und habe etwas Neues ausprobiert.
Vor einiger Zeit wanderte eine Neuerung von Dr. Oetker in meinen Einkaufskorb und zwar die Backmischung "Kleine Kuchen, Schokino" inklusive Backförmchen.
Heute war nun ihr großer Tag.Als ich die Packung geöffnet hatte und die kleinen Förmchen sah,war ich ehrlich gesagt etwas geschockt.Ich dachte so bei mir,die sind ja für eine Puppenküche geeignet.
Nützte alles nichts,da musste ich jetzt durch.Also erstmal Förmchen gebastelt und dann den Teig angerührt.Anschließend den ganzen Kladeradasch in die Miniförmchen gefüllt und ab damit in den Ofen.Wird schon was werden und wenns ein Affe wird,wie meine Oma immer sagte.
Was soll ich sagen,es wurde was und kein Affe.Ich war positiv überrascht,die kleinen Kuchen sahen prima aus.Für Single Haushalte oder als kleines Mitbringsel ganz gut geeignet,ansonsten tendiere ich doch eher zu meinen normalen,kleinen Backformen oder Muffinformen.
Fazit. : Klein aber fein.




                                                                                           
                                         
                                      

Danken = Tanken


Hurra,die Woche ist geschafft.Wochenende!!!!!

Zeit um dankbar zurück zuschauen,welche Sonnenstrahlen in mein Schatzkästchen gewandert sind.
Es waren so einige,hier eine kleine Auswahl:


  • meine Blogs nehmen Fahrt auf
  • meine Geschichten vom "Literarischen Schatzkästchen" werden von Gudrun vom Blog "Lebens-Baustellen" vorgelesen und  erfreuen "Ihre"  Senioren .
  • wieder gesportelt
  • tolle Walkingrunde
  • einige hübsche Dinge gebastelt.
  • Frauenfrühstück im Bildungsforum St.Michael
  • von dort viele neue Impulse und Inspirationen mit genommen
  • gute Gespräche
  • viel geschrieben
  • viele neue Ideen
  • Konzept für weitere Geschichten
  • gemütliche Kaffeestunden zu zweit auf dem Balkon
  • gemeinsam viel gelacht
  • Besuch bei meinem Bruder im August festgemacht
  • herrliche Natur
Wie ihr seht,konnte ich diese Woche einiges sammeln.Für meinen Wintervorrat ist schon mal der Grundstock gelegt.
Ich wünsche euch allen ein

W underschönes
O originelles
C  ooles
H armonisches
E einzigartiges
N  ettes
E  rholsames
N atürli
D ankbares     und rfrischendes Wochenende